Heppenheim

Kommunalpolitik Neun jungen Menschen lassen die interkommunalen Arbeitsgruppe wieder aufleben / Neuer Vorsitzender ist Johannes Strehler

Jusos in Bensheim, Heppenheim und Zwingenberg arbeiten zusammen

Archivartikel

Heppenheim.Nachdem die Gruppe für mehrere Jahre inaktiv war, hat sich die Juso-Arbeitsgruppe Bensheim / Heppenheim / Zwingenberg jetzt wieder neu gegründet. Dazu trafen sich – natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln – neun junge Menschen. Zunächst wurde ein Vorstand gewählt. Einstimmig bestimmten die Mitglieder dabei Johannes Strehler zum Vorsitzenden, Anton Loebich als dessen Stellvertreter, Philip Ullmann als Geschäftsführer, Luc Châtelais als Pressesprecher sowie Georg Lay und Asim Naseer als Beisitzer.

Nach den Wahlen widmete man sich direkt der inhaltlichen Arbeit, dem Selbstverständnis der AG und der Art, wie man künftig miteinander umgehen und arbeiten will. „Wir verstehen uns als Zusammenschluss progressiver Menschen, die entschlossen sind, ihre Städte aktiv mitzugestalten und sich in die Kommunalpolitik einzubringen”, beschreibt Johannes Strehler die AG. „Wir wollen gemeinsam Ideen entwickeln, mit denen wir unsere Region fit für die Herausforderungen der Zukunft machen können.”

Jeder ist willkommen

Der Arbeitsgruppe ist es wichtig, dass es ihr nicht um Parteizugehörigkeit geht, sondern um die richtigen Inhalte. Daher sei jeder willkommen, der seine Ideen einbringen und an ihrer Gestaltung mitwirken wolle. Ein erster Grundstein wurde während des Treffens gelegt: Die Mitglieder machten sich Gedanken darüber, wie sie sich ihre Städte in Zukunft vorstellen. Schnell kamen sie dabei auf Jugendbeteiligung, die gemeinschaftliche Nutzung öffentlicher Flächen, kommunalen Klimaschutz und die moderne Gestaltung von Mobilität und Verkehr.

Die AG will diese Ideen in den nächsten Wochen in konkrete Vorschläge gießen. Gleichzeitig möchte sie das Gespräch mit den SPD-Ortsvorständen in Bensheim, Heppenheim und Zwingenberg suchen und mit ihnen über ihre Vorstellungen sprechen. „Natürlich machen wir uns auch bereits Gedanken über die Kommunalwahlen im kommenden Jahr. Denn eins ist klar: Reden ist gut, aber Gestalten ist besser”, so Luc Châtelais.

Beim Juso-Kreisverband stößt die Neugründung der AG auf große Unterstützung: „Ich freue mich über eine aktive Juso-Arbeitsgemeinschaft mehr im Kreis Bergstraße, die Politik für junge Menschen macht”, sagte Juso-Kreisvorsitzender Philipp Ofenloch. zg

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