Heppenheim

Martin-Buber-Haus

Lob aus Wiesbaden für den ICCJ

Archivartikel

Heppenheim.Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Internationalen Rates für Christen und Juden (ICCJ) hat der Beauftragte der hessischen Landesregierung für das jüdische Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, das Martin-Buber-Haus in Heppenheim besucht. Das ehemalige Wohnhaus des jüdischen Schriftstellers ist heute der Sitz des Rates.

Im Gespräch mit dem ICCJ betonte Becker die Wichtigkeit des christlich-jüdischen Dialogs. „Nur, wenn Christen und Juden das Gespräch und den Austausch aktiv miteinander pflegen, können wir die notwendigen Brücken bauen, um antisemitisch geprägte Gräben zu überwinden. Der Antisemitismus ist leider keine Erscheinung, die nur die politischen Ränder betrifft.“ Er spiele sich auch als antisemitisches Grundrauschen in der Mitte der Gesellschaft ab. Daher müssten auch aus der Gesellschaft heraus die notwendigen Impulse zum Kampf gegen den Antisemitismus erfolgen. „Der ICCJ und das Martin-Buber-Haus leisten vor diesem Hintergrund eine äußerst wichtige Aufgabe. Jüdisches Leben ist Teil der Identität unseres Landes“, so Becker. „Das Martin-Buber-Haus ist eine wichtige Anlaufstelle, um jüdisches Leben am Beispiel eines großen Brückenbauers zu erleben.“ zg

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