Heppenheim

Lesezirkel

Nächste Diskussion am 17. August

Heppenheim.„Das war eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe“, fasste ein Mitglied des Lesezirkels „Literatur und Religion“ der evangelischen Heilig-Geist-Gemeide seinen Eindruck vom norwegischen Roman „Berge“ zusammen. Auch von den anderen Heppenheimer Lesern wurde die Dreiteilung der Handlung gelobt, die die Ermordung von fünf Personen in einem einsamen Landhaus aus Sicht einer Journalistin, eines Richters und des Angeklagten schildert.

Am vergangenen Montag tagte der Lesezirkel – Corona-gerecht – erstmals wieder im Guyot-Gemeindehaus. Die Komplexität des ausgewählten Romans wurde dabei ebenso hervorgehoben wie die Atmosphäre des „Verlorenseins“, die bei allen Protagonisten auftaucht. Dem entsprach auch das offene Ende, das dem gespannt wartenden Leser kein erklärendes Schlusswort des Angeklagten liefert. Vielmehr formuliert der Richter am Ende des Prozesses Zweifel: „Berge war ein Mann außerhalb der Zeit, der als gerechter Mann dahingeht.“ zg

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