Heppenheim

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Heppenheim.Deutschlands Senioren leben heute deutlich länger als noch vor 50 Jahren. Die Freien Wähler Heppenheim finden: Moderne Wohnkonzepte müssen diesem Aspekt des demografischen Wandels Rechnung tragen. Daher soll in der nächsten Sitzung des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses am morgigen Donnerstag (19 Uhr) über einen Antrag zur Schaffung von alternativen und generationsübergreifenden Wohnformen beraten werden.

Mobilität von Senioren

In ihrem Antrag fordern die Freien Wähler den Magistrat auf, Mehrgenerationsprojekte in Heppenheim zu prüfen und umzusetzen. In einem ersten Schritt sollen Konzepte für Heppenheim entwickelt werden. Gleichzeitig soll ermittelt werden, welche Flächen im Stadtgebiet für generationsübergreifendes Wohnen in Frage kommen – zu berücksichtigen sei dabei die Mobilität älterer Mitbürger. Auch soll in diesem Zuge geprüft werden, welche Fördermöglichkeiten für derartige Projekte von Bund, Land oder Kreis zur Verfügung stehen.

Gefahr der Vereinsamung

Die Freien Wähler bezeichnen das generationsübergreifende Wohnen als „intelligente Antwort auf die Herausforderungen im Wohnungsmarkt und den demografischen Wandel“. Aktive Senioren wollten und sollten nicht in Heimen wohnen, aber auch nicht alleine in überdimensionierten Wohneinheiten. Hier drohe schließlich die Gefahr der Vereinsamung. Gleichzeitig würden junge Familien immer mobiler, lebten häufig in großer Entfernung zu Eltern oder Großeltern, die sonst in bestimmten Fällen, beispielsweise bei der Kinderbetreuung, einspringen würden.

„In Mehrgenerationsprojekten leben junge und ältere Menschen und Familien gemeinsam alleine: Zusätzlich zu den einzelnen Wohneinheiten gibt es Gemeinschaftsflächen und gemeinsame Aktivitäten, es bildet sich eine soziale Gemeinschaft, in der man einander unterstützt und stärkt“, heißt es. vjo

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