Heppenheim

Konrad-Adenauer-Schule Eine Kindergruppe besuchte die Biogasanlage des ZAKB

Was gehört in die Biotonne?

Archivartikel

Heppenheim.Im Rahmen der Ferienbetreuung haben Schüler der Heppenheimer Konrad-Adenauer-Schule die Kompost- und Biogaserzeugung des Zweckverbands Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) erkundet. Wie entsteht aus Küchenabfällen Energie? Wie wird Kompost hergestellt? Und warum ist es so wichtig, Abfall richtig zu trennen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich die rund 30 Schüler bei ihrer Entdeckungstour beschäftigt. Die Fünf- bis Zehnjährigen erkundeten die Anlieferhalle für Bioabfälle, warfen einen Blick auf die riesigen Motoren des Blockheizkraftwerks, stiegen auf das Dach des Schwachgasspeichers, durchquerten die Leitzentrale und gelangten zuletzt in die Rotte- und Fermenterhalle, wie die Schule berichtet.

Mit großen Augen standen die kleinen Besucher vor den 30 Meter langen Behältern, in denen der ZAKB aus Küchenabfällen Strom, Wärme und hochwertigen Kompost erzeugt. So wird aus vermeintlichem Abfall Energie für Pflanzen und die Menschen im Kreis Bergstraße. Die Grundschüler lernten, dass der Verband mehr als 900 Haushalte mit „grünem“ Strom aus der Biogasanlage versorgt. Der Kompost kommt als wertvoller Naturdünger und Bodenverbesserer in der Landwirtschaft zum Einsatz.

Kein Plastik und kein Glas

Daher ist es auch so wichtig, erfuhren die Kinder bei der Führung, Müll stets richtig zu trennen. Staunend standen sie vor einem riesigen Berg aus Plastiktüten, Marmeladengläsern und Batterien, die die Mitarbeiter des ZAKB aus den angelieferten Abfällen herausgefiltert hatten. „Denn leider landen immer wieder Fremdstoffe in der Biotonne und somit in der Biogasanlage. Dort stören sie die Abläufe und müssen mühsam aussortiert werden. Das kostet Zeit und Geld“, hieß es bei der Führung in Heppenheim.

Zum Abschluss ihrer spannenden Tour nahmen die Schüler noch einmal die korrekte Mülltrennung in den Blick: Was gehört in den Bioabfall und was nicht? Ausgestattet mit einer farbenfrohen Sortieranleitung und guten Vorsätzen, zu Hause den Müll künftig (noch) besser zu trennen, machten sich die Kinder auf den Heimweg. zg

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