Heppenheim

Verkehrs- und Heimatverein Bäume und Büsche sollen im Herbst zurückgeschnitten werden / Auch andere Themen bei Gespräch mit Bürgermeister und Erster Stadträtin

Ziel ist der freie Blick auf die Starkenburg

Heppenheim.Zwar hat die Corona-Pandemie weite Teile des gesellschaftlichen Lebens lahmgelegt, „die Ideenschmiede beim Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim ist davon allerdings offenbar nicht berührt“, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins heißt.

Geschäftsführer Gerhard Kasper berichtete kürzlich in einer Vorstandssitzung von einem sehr positiven Gespräch, das er mit Heppenheims Bürgermeister Rainer Burelbach und der Ersten Stadträtin Christiane Bender geführt habe. Dabei ging es unter anderem um die Verbuschung der Starkenburg. Hier sei man in Kontakt mit dem Nabu und dem Forstamt sowie der Schlösserverwaltung.

Im Herbst, wahrscheinlich im Oktober, sollen demnach Bäume und Büsche so zurückgeschnitten werden, dass man die Starkenburg auch wieder richtig sehen kann und beispielsweise der Blick von der Starkenburg auf die Heppenheimer Nordstadt wieder möglich ist. Die Stadt übernimmt diese Aufgabe auf den städtischen Grundstücken, der Forst und die Schlösserverwaltung auf den ihren.

Auch die Beleuchtung der Starkenburg und des „Doms“ St. Peter sind laut Mitteilung des Vereins Thema im Rathaus gewesen. Die Stadt wollte die Beleuchtung auf die kostengünstigere LED-Variante umstellen. Versuche hätten aber gezeigt, so teilten der Bürgermeister und die Erste Stadträtin mit, dass die Lichtquellen zu weiß gewesen seien. Deshalb verständigte man sich auf ein gedämpftes Licht, das die Starkenburg und die Burgmauern bei Einbruch der Dunkelheit anstrahlen soll. Die Kosten übernimmt die Stadt. Ähnlich verhält es sich mit dem „Dom“ St. Peter: Auch dort soll getestet werden, wie die Beleuchtung mit LED ausfällt und ob man beim herkömmlichen Scheinwerferlicht bleibt.

Die Umwidmung der ehemaligen Holzamer-Anlage am Schwimmbad in Le-Chesnay-Platz beschäftigt den Verkehrs- und Heimatverein ebenfalls. Der seitherige Le-Chesnay-Platz soll nach dem Heppenheimer Ehrenbürger Ludwig Oberndorf benannt werden. Geschäftsführer Kasper spricht sich allerdings dafür aus, den Platz, der zwischen der Karlsbader, Ketteler und Königsberger Straße liegt, in Schönbacher Platz oder Bubenreuther Platz umzubenennen. Schließlich führten die Schönbacher Straße und die Bubenreuther Straße ganz in der Nähe vorbei. „Das wäre eine Reminiszenz an die Heppenheimer Patenstadt Schönbach im Egerland, mit der Heppenheim – gemeinsam mit Bubenreuth – seit 1956 eine Doppelpatenschaft verbindet“, so Kasper.

Ein weiteres Thema der Vorstandssitzung war der Vorschlag, ein Parkhaus im Parkhof zu errichten, damit der Graben noch mehr vom Autoverkehr befreit und verkehrsberuhigt werde. Beim Bürgermeister sei die Idee auf offene Ohren gestoßen, so Kasper. Man solle sich aber mit den im Heppenheimer Parlament vertretenen Parteien in Verbindung setzen und für diesen Vorschlag werben.

Ebenfalls auf der Agenda des Verkehrs- und Heimatvereins steht der Kreisel an der Bürgermeister-Kunz-Straße/Im Schlüssel. Der friste, neben der „Mozartkugel“ in der Mozartstraße, ein Schattendasein. Hier wünscht sich der Verein eine schönere Gestaltung. Und schließlich geht es immer noch um das Thema Verlegung des „Gute-Zeit-Böse-Zeit-Brunnens“ vom Eckweg in den Garten des Landratsamtes. zg

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