Kirche

Anbruch der Morgenröte

Archivartikel

Christen feiern zu Ostern die Auferstehung Jesu von den Toten. Als Vorläufer des höchsten Festes im christlichen Kirchenjahr gilt das jüdische Passahfest. Mit ihm wird an die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Sklaverei erinnert.

Die Bezeichnung „Ostern“ geht vermutlich auf das altgermanische „Austr“ zurück, was sich mit „Morgenröte“ übersetzen lässt. Im Johannes-Evangelium wird berichtet, wie zuerst Maria Magdalena frühmorgens zum Grab kommt, um ihrer Trauer Ausdruck zu geben. Sie findet das Grab leer. Sie berichtet den Aposteln Petrus und Johannes davon. Sie eilen gemeinsam zum Grab. Sie sahen und glaubten, Jesus hat den Tod bezwungen.

Während der gesamten Osterzeit wird in Gottesdiensten daran erinnert, wie der Auferstandene sich dann bei verschiedenen Begebenheiten seinen Jüngern zeigt. Die österliche Festzeit beginnt mit der Feier der Osternacht, in der an die Heilstaten Gottes erinnert und die Osterkerze – als Symbol des „Lichtes Christi“ – entzündet wird.

Ostern ist ein beweglicher Feiertag. Auf dem Konzil von Nicaea im Jahr 325 nach Christus, wurde es vermutlich von Erzbischof Athanasius auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond festgelegt, mit dem auch das jüdische Pessach-Fest eingeleitet wird. Insofern bewegt sich das Osterdatum zwischen dem 22. März und dem 25. April.

Die 50-tägige Osterzeit begehen Christen bis Pfingsten.

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