Kirche

Der 7.7. – ein Glückstag

Archivartikel

Es ist die Zahl, die wohl am meisten besungen wird: „Über sieben Brücken musst du gehen…“, bis das Glück kommt. Oder „sieben Fässer Wein“ müssen angerollt werden, um ordentlich feiern zu können. Am heutigen 7.7. feiern viele ihre Hochzeit, weil sie glücklichen Jahren entgegengehen wollen.

Und für viele wird die Sieben als Glückszahl regelrecht in die Wiege gelegt. Experimente in der Verhaltensforschung haben aufgezeigt, dass die Sieben am häufigsten als Lieblingszahl genannt wird. Selbst der Musik ist eine siebenstufige Tonleiter zugrunde gelegt. Man nennt die sieben Weltwunder, und auch der Regenbogen als Glückssymbol hat sieben Farben. Bevor man weiter zieht, sollte man nach Volksmund stets seine Siebensachen zusammen haben.

Bis heute hat die Zahl Sieben in den meisten Kulturen eine herausragende Bedeutung. Schon in der Antike war sie von den Göttern bevorzugt. Auch in der Bibel ist sie die von Anfang beherrschende Zahl: In sieben Tagen wird die Welt erschaffen, nach sieben fetten Jahren folgen in Ägypten sieben magere Jahre, im Tempel steht als Ausdruck der sieben Stämme Israels ein siebenarmiger Leuchter. In der Offenbarung des Johannes ist die Sieben die Schlüsselzahl: Es gibt sieben Gemeinden, sieben Posaunen und ein Buch mit sieben Siegeln.

Die christliche Kirche deutet die Sieben als Zahl der Vollendung. Sie vereinigt das Geistige mit dem Irdischen. Hier kommen die Drei als Ausdruck des dreifaltigen Gottes und die Vier als Zahl des Irdischen zusammen: Es gibt vier Elemente, vier Wind- und Himmelsrichtungen und vier Lebensalter.

Die Sieben als Verschmelzung des Himmlischen mit dem Irdischen symbolisiert damit das Ziel jedes Christen. Beides gehört zusammen und will zusammen kommen: Himmel und Erde.

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