Kommentar

Zu guter Letzt

Frankfurter Niederlage

Bergstraße.So erfolgreich die Frankfurter Eintracht in der Fußball-Bundesliga derzeit spielt und im nächsten Jahr auch in Europa Erfolge feiern könnte – so schlecht steht es im internationalen Vergleich um den Finanzstandort. Denn hier gerät Frankfurt in Rückstand. Nach dem endgültigen Brexit zum Jahresanfang hat der Finanzplatz London das Recht verloren, mit Aktien von Unternehmen aus der Europäischen Union zu handeln. Und so hat sich der Handel im Januar erwartunggemäß weg von London verlagert. Aber nicht nach Frankfurt. Amsterdam hingegen hat gute Chancen, der wichtigste Aktienhandelsplatz in Europa zu werden. Im Januar war die niederländische Stadt mit einem Volumen 9,2 Milliarden Euro der größte Aktienhandelsplatz in Europa und hat London (8,6 Milliarden Euro) abgelöst. Frankfurt kam zuletzt auf 5,9 Milliarden Euro. Das zeigen Zahlen der Optionsbörse Cboe Europe. Eine Änderung dieser Entwicklung ist derzeit nicht in Sicht. Hoffentlich gewinnt wenigstens die Eintracht im Fußball gegen Amsterdam oder Londoner Vereine, wenn es ein Aufeinandertreffen gibt.

 
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