Kommentar

Kommentar

Vorbild Finanzamt

Bergstraße.Wenn Steuerzahler Rechnungen vom Finanzamt nicht rechtzeitig bezahlen, lassen Mahnungen inklusive saftiger Gebühren, nicht lange auf sich warten. Wenn es darum geht, dass Steuerzahler coronabedingte und somit dringend benötigte Hilfen aus dem Staatssäckel benötigen, ist Zeit anscheinend kein kritisches Kriterium. Zumindest nicht für die Hüter der Staatskassen. Während viele Unternehmen seit Monaten vom Ersparten, sofern vorhanden, leben, kündigte das Bundeswirtschaftsministerium gestern an, dass die Hilfen für den November des vergangenen Jahres nun fließen. Reichlich spät. Schuld an der Verzögerung war die Software für die Antragsbearbeitung, die der Bund beschaffte. Nun sind die Bundesländer für Antragsbearbeitung, Prüfung und Auszahlung zuständig, dies gilt ebenso für die Dezemberhilfen. Hoffentlich lassen sie sich nicht auch noch Monate Zeit. Am besten sie fragen mal beim örtlichen Finanzamt nach, wie ein effizienter Zahlungsverkehr funktioniert.

 
Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel