Lautertal

Das 23. Studio-Album ist fertig

Archivartikel

Kurz vor dem Beginn der Corona-Krise hatte die Band Garden of Delight ihr 23. Studio-Album „Once upon a Time in Alabama“ fertiggestellt, das nun veröffentlicht wurde. Die Aufmachung der CD und ein Großteil der Stücke enthalten zahlreiche Bezüge zum Wilden Westen.

„Etwa die Hälfte der 32 Lieder sind Country“, sagt Frontmann Michael Jung. Das Album ist aufgebaut um eine fiktive Band namens „Willy and his Dude“, die Michael Jung und seine Mitstreiter vor der Krise bei ihren Konzerten in Western-Klamotten selbst verkörperten.

Country und Folk seien gar nicht so weit voneinander entfernt, sagt der Musiker. Irische Emigranten hätten den Folk in die USA gebracht, und so zur Entstehung des Country beigetragen.

Das heiße aber nicht, dass die Band jetzt das Genre gewechselt hat: „Wir werden immer eine Folk-Band bleiben.“ Es habe schon häufiger Ausflüge der Bands in andere Stilrichtungen gegeben, etwa zum Hardrock und zum Reggae.

Diese Experimente fänden sich aber meist nur auf zwei Alben hintereinander. Nachdem bereits das Vorgängeralbum „Eternity“ einige Country-Bezüge aufgewiesen habe, sei damit nach der jetzigen Platte Schluss. kbw

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