Lautertal

Nachruf Georg Eckel ist verstorben / 68 Jahre gehörte er zum SSV Reichenbach, auch beim MGV Eintracht war er viele Jahre aktiv

Dem Gesang besonders verbunden

Reichenbach.Georg Eckel aus der Bangertsgasse in Reichenbach ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Der Sänger- und Fußballfreund war bereits am 1. Juni 1951, noch vor der Gründung der Fußballabteilung, in den SSV Reichenbach eingetreten und war mit 68 Beitragsjahren das am längsten dem Verein angehörende Mitglied. Für seine Treue ehrten ihn die Rot-Weißen 1976, 1991 sowie 2001 und ernannten ihn 2011 zum Ehrenmitglied.

Der nun Verstorbene wurde 1934 in der Bangertsgasse geboren. Er erlernte bei Jakob Hartmann in Lautern den Beruf des Zimmermanns und war zum Ende seiner beruflichen Tätigkeit beim Lautertaler Destag Natursteinwerk beschäftigt.

Hochzeit 1955

Seine Frau Margit lernte er ebenfalls in der Bangertsgasse kennen. Die Heimatvertriebene war 1946 mit ihrer großen Familie aus Kuneschau, Kreis Kemnitz in der Slowakei, nach Reichenbach gekommen. Geheiratet wurde am letzten Tag des Jahres 1955. Aus dieser Ehe gingen vier Jungen hervor. Inzwischen hat sich die Familie um vier Schwiegertöchter, acht Enkel, sowie vier Urenkel erweitert.

Georg Eckel war besonders dem Gesang verbunden, den der Arbeitergesangverein „Sängerlust“ Anfang der 50er Jahre allerdings einstellte, als er sich ab 1954 dem Fußball zuwandte.

So wurde Eckel aktives Mitglied beim Männergesangverein Eintracht Reichenbach und blieb in diesem noch viele Jahre aktiv.

Seine Verbindungen zum SSV übertrug er auf seine Familie und die Verwandten. So taucht in der Mitgliederliste der Rot-Weißen gleich 15 Mal der Name Eckel auf.

Die Beerdigung Georg Eckels findet am morgigen Donnerstag, 7. November, um 13.30 Uhr in der Evangelischen Kirche in Reichenbach statt. he

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