Lautertal

Kartoffeldeutsche Seit 1981 regelmäßige Besuche in Reichenbach

Der alten Heimat immer noch verbunden

Archivartikel

In Erinnerung an die Geschichte ihrer Vorfahren gründeten die Nachfahren der „Kartoffeldeutschen“ 1985 in Frederiks den Verein Kartoffeltysker pa Alheden. Vorsitzender wurde Karl Bitsch, der frühere Bürgermeister von Karup und Nachfolger der Familien Bitsch aus dem vorderen Odenwald.

Bei den ersten Busreisen 1981 und 1982 in die alte Heimat fanden die Kartoffeltysker direkte Nachfahren der Bitschs in Reichenbach und der Filberts in Gronau. Organisiert wurden die Fahrten meistens von Anna und Verner Dürr.

Immer besuchten die Gruppen die evangelische Kirche in Reichenbach, ein imposantes, eigentlich zu großes Gotteshaus, das von den Grafen zu Erbach-Schönberg finanziert wurde. Da die Kirche am 2. Juli 1748 eingeweiht wurde, hatten die Ausgewanderten sie sicher noch gekannt.

Der ersten Begegnung schlossen sich fast jährliche Treffen mit den Trachtenträgern des Verschönerungsvereins Reichenbach an. 2002 folgte ein Gedankenaustausch mit Lautertals Bürgermeister Jürgen Kaltwasser, im Jahr darauf gab es dann einen Empfang im Rathaus. Zum 250. Jahrestag der Auswanderung reiste eine Gruppe aus Reichenbach nach Jütland, unter ihnen Pfarrer Thomas Blöcher. he

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel