Lautertal

Nachruf Günter Aust ist mit 77 Jahren verstorben

Ein Leben lang für den SSV engagiert

Reichenbach.Zusammen mit seinen Eltern Emma und Richard, sowie vier Brüdern kam Günter Aust am 19. Juli 1946 aus Domstadtl (Sudetenland) nach Reichenbach. Hier spielte und kümmerte er sich in seiner Freizeit ein Leben lang besonders um Fußball. Jetzt verstarb Günter Aust im Alter von 77 Jahren und hinterlässt in der Sänger- und Sportvereinigung (SSV) ein große Lücke.

1955 zählte er zu der ersten Jugendmannschaft des Vereins, die noch in Elmshausen ihre Spielrunde unter anderen mit Werner Mahr, Peter Eichhorn und Ludwig Roß abwickelte. Als Jugendlicher half er beim Bau des SSV-Sportplatzes mit und war beim 50-jährigen Jubiläum ebenso dabei, wie seine Brüder Kurt, Erwin, Hans, Peter und Werner, die sich damals alle das rot-weiße Trikot überstreiften.

Kapitän des Meisterteams

Im Jubiläumsjahr war er schon Kapitän einer Auswahl von TSV und SSV, in der unter anderen Wilhelm Roth, Hans Baumunk, Wilhelm Essinger und Philipp Degenhardt spielten. Auch die erste SSV-Meistermannschaft führte Günter Aust 1969/70 als Kapitän aufs Feld.

1975 und nach knapp 20-jähriger aktiver Zeit wechselte er in die Altherrenmannschaft über, für die er in fünf Jahren mehr als 50 Spiele bestritt. Nach seinem Ausscheiden widmete sich Aust den jungen Spielern im Verein, war im Förderverein aktiv und sah sich fast jedes Spiel der Rot-Weißen an. Sogar noch einen Tag vor seinem Tod reiste er mit der „Fangruppe“ Heinz Roß und Hans Schuster zum Auswärtsspiel der Ersten Mannschaft nach Lörzenbach.

Günter Aust war beruflich als selbständiger Steinhändler tätig und baute sich zusammen mit seiner Frau Gerlinde und Sohn Jürgen in der Hohensteiner Straße ein Eigenheim, direkt neben Eltern und Brüdern. Vom SSV wurde er 2014 für seine Verdienste um den Verein und für 60-jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. he

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