Lautertal

Eines der kleinsten Dörfer im Odenwald

Mit 63 Einwohnern zählt Herchenrode zu den kleinsten Dörfern der Gesamtgemeinde Modautal. Es liegt im Schnitt 273 Meter hoch, hat eine Fläche von 1,94 Quadratkilometer und wurde erstmals im Jahr 1383 urkundlich erwähnt. Zusammen mit einigen Nachbardörfern musste es für Feldzüge der Landesherren einen „Reiswagen“ einschließlich Zugtiere und Knechten zur Verfügung stellen.

Herchenrode gehörte zum Brandauer Reiswagen. Die Zahl seiner Einwohner hat sich über die Jahrhunderte nur unwesentlich verändert. 63 Menschen lebten hier den alten Akten zufolge auch schon im Jahr 1800. In der örtlichen Kommunalpolitik mischt auch ein Ortsbeirat von drei Mitgliedern mit. Ortsvorsteher ist derzeit Klaus Roth.

Seit dem Jahr 1971 ist die ehemals selbstständige Gemeinde ein Ortsteil von Modautal. Dieser Gemeinde gehören außerdem die Dörfer Allertshofen, Asbach, Brandau, Ernsthofen, Hoxhohl, Klein-Bieberau, Lützelbach, Neunkirchen, Neutsch und Webern an. Sitz der Verwaltung ist Brandau.

Aktuell werden für die Gemeinde 5123 Einwohner genannt. Modautal hat eine Gemeindefläche von 31,79 Quadratkilometern, also wenig mehr als Lautertal und grenzt im Süden an dieses und im Südosten an Lindenfels.

Höchste Erhebung ist die Neunkircher Höhe mit 605 Metern. Modautal gehört zum Landkreis Darmstadt-Dieburg. Bürgermeister ist der in Herchenrode wohnende Jörg Lautenschläger. Die Gemeinde-Homepage erstellte Markus Jöckel, der sich auch im Reichenbacher Foto-Amateur-Club (FAC) engagiert. In dem kleinen Herchenrode wird gerne gefeiert. So trifft sich regelmäßig der Seniorenstammtisch bei Musik und Tanz vor dem Dorfgasthaus und feiert – nach glaubwürdiger Aussage der Beteiligten – die Herchenroder Kerb – jeden Samstag. he

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