Lautertal

Landeskirchliche Gemeinschaft Trotz Absage der Referentin war das Frauenfrühstück ein Erfolg / Spontaner Vortrag zum Advent

Einstimmung auf besinnliche Tage

Reichenbach.Ein voll besetzter Saal, adventlich geschmückte Tische, Kaffee, Tee, ein reichhaltiges Kuchenbuffet und gespannte Erwartung auf den angekündigten Vortrag „Weihnachtsfreude – Weihnachtsfrust“. Alles war gut vorbereitet beim Frauenfrühstück im Gemeinschaftshaus der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Reichenbach, das dieses Mal aus organisatorischen Gründen an einem Nachmittag stattfand.

Daran wird es vermutlich aber nicht gelegen haben, dass die Referentin nicht den Weg in den Odenwald angetreten und so für eine spontane Änderung des Programmablaufs gesorgt hatte. Weder Beate Blöcher, noch Ruth Steinmann bereitete dies aber große Probleme und sie übernahmen aus dem Stegreif die Aufgabe, die Besucherinnen auf die Adventszeit und auf das an deren Ende stehende Weihnachtsfest einzustimmen.

Musikalische Einlagen

Beate Reimund und Ingeborg Behr trugen mit musikalischen Einlagen mit dazu bei, dass bei den Zuhörerinnen letztlich nur Weihnachtsfreude aufkommen konnte.

Mucksmäuschenstill war es im Saal, als Blöcher und Steinmann, untermalt mit Illustrationen aus dem Buch „Der König im Stall“, die Weihnachtsgeschichte vortrugen und von den darin handelnden Menschen und ihren Sternstunden berichteten.

Advent bedeutet Ankunft. Daran hatte Blöcher schon bei der Begrüßung der Gäste erinnert und sich zu jedem Buchstaben des Wortes Gedanken gemacht. So könne das „A“ für „Alle Jahre wieder die gleichen Lieder“ stehen. Manchmal kenne man schon nach der ersten Strophe den Text nicht mehr. Das „D“ für den Duft nach Keksen, für deren Herstellung neben den vielen Dingen, die es vorzubereiten gilt, oft nicht die entsprechende Muse bliebe. Das „V“ für die Verzweiflung darüber, wenn die Gedanken darum kreisen, wem man was schenken soll. Das „E“ für die Frage, was die eigene Erwartung vom Weihnachtsfest ist. Das „N“ für die Nadeln, die schon Mitte Dezember vom Adventskranz abgefallen sind. Und dann das „T“ dafür, dass im Menschen drin etwas ist, das wenig mit den genannten Äußerlichkeiten zu tun hat. „Denn eigentlich erwarten wir, dass Gott zu uns kommt, dass wir ein Zuhause haben. Daran will die Adventszeit erinnern“, sagte Blöcher.

„Auch wenn es für Sie in der Vorweihnachtszeit sicher einiges zu tun gibt, lassen Sie keine Hektik aufkommen. Seien Sie bereit, Christus zu empfangen. Freuen Sie sich auf die Begegnung mit Gott“, schloss sie den adventlichen Kaffeenachmittag.

Das nächste „Frauenfrühstück“ in der Landeskirchlichen Gemeinschaft ist am Vormittag des 20. Februar mit dem Thema „Gedankenkarussell – wie kann ich aussteigen?“ geplant. fd

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