Lautertal

Nachruf

Elisabeth Lampert verstorben

Reichenbach.Zahlreiche Vereine Lautertal hat Elisabeth Lampert unterstützt, bis ins hohe Alter hinein. Jetzt wurde sie auf dem Friedhof in Reichenbach zu Grabe getragen. Sie war im Alter von 87 Jahren verstorben.

Lampert war nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ungarn in den Odenwald gekommen. In Reichenbach heiratete sie den Schmiedemeister Hans Lampert und war fortan im Geschäft für den Verkauf der Haushaltswaren zuständig. In diesem Laden konnten die Kunden vieles erwerben und Lampert fand mit zielsicheren Handgriffen immer alles auf Anhieb.

Früh fand sie den Kontakt zu den örtlichen Vereinen und Organisationen. Mit der Frauenhilfe traf sie sich fast jeden Mittwoch und schmückte oft die Räume mit Blumen aus dem Hausgarten. Die Liebe zu Natur und Pflanzen kam auch bei der Mitarbeit im örtlichen Verschönerungsverein (VVR) zum Ausdruck. 35 Jahre lang pflegten sie und Hans die Anlage am Eingang zur Friedhofstraße und wurden dafür vom VVR geehrt.

Die Mitarbeit im Lautertaler Arbeitskreis Partnerschaft Europäischer Gemeinden (Apeg) hatte die Erfahrungen ihres Mannes in französischer Kriegsgefangenschaft gefördert. Auch deshalb nahm das Ehepaar gerne Gäste aus Jarnac auf. Lampert unterstützte den Frauenchor, saß oft bei der Feuerwehr und den Vogelschützern an der Kasse und turnte beim SSV in der Seniorinnengymnastik. 20 Jahre lang lieferte sie bei den SSV-Flohmärkten ihren begehrten Kartoffelsalat ab. Erst als ihre gesundheitlichen Probleme zunahmen und 2014 ihr Ehemann verstarb, schränkte sie ihre Arbeit in den Vereinen ein. he

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