Lautertal

Lärmaktionsplan Regierungspräsidium bereitet Überarbeitung vor und nimmt Hinweise an

Gemeinde sammelt Vorschläge für mehr Ruhe

Lautertal.Im Regierungsbezirk Darmstadt wird derzeit der Lärmaktionsplan nach einer Vorgabe aus dem Bundes-Immissionsschutzgesetz neu aufgestellt. Er gilt für den Straßenverkehr und Ballungsräume sowie nicht bundeseigene Haupteisenbahnstrecken. Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sind die Lärmaktionspläne alle fünf Jahre zu prüfen und falls nötig zu überarbeiten.

Bei der Aufstellung und Erneuerung des Lärmaktionsplans besteht die Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge zu Lärmminderungsmaßnahmen in der Umgebung der kartierten Lärmquellen einzureichen. Es können aber auch Anregungen für die Umgebung nicht lärmkartierter Straßen gemacht werden. Bürger haben zudem die Möglichkeit, auf ruhige Gebiete hinzuweisen, in denen diese Ruhe zukünftig besonders geschützt werden soll. Die Eingabe ist auf der Online-Beteiligungsseite der Regierungspräsidien, aber auch per E-Mail oder Brief möglich. Ferner können Anregungen und Vorschläge bei den Kommunen eingereicht werden. Auf diese Möglichkeit weist die Gemeinde Lautertal ausdrücklich hin. Meldeschluss ist der 31. Januar.

Die Pläne werden in der Umgebung von Hauptverkehrsstraßen mit mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr - 8200 Pkw und Lkw am Tag - entlang der wichtigen Eisenbahnstrecken mit mehr als 30 000 Zügen im Jahr sowie in den Ballungsräumen Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden ausgearbeitet.

Die Lärmkarten für die hessischen Hauptverkehrsstraßen, die nicht bundeseigenen Haupt-Eisenbahnstrecken und die Ballungsräume mit mehr als 100 000 Einwohnern sind auf der Internetseite des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie abrufbar. Zuständige Behörde für den Lärmaktionsplan ist im Regierungsbezirk Darmstadt das Regierungspräsidium. red

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