Lautertal

Friedhöfe KMB testet Standsicherheit der Steine

Grabmale werden geprüft

Lautertal.Ein Friedhof ist nicht frei von Unfallgefahren, denn es passiert recht häufig, dass Grabsteine umstürzen und im schlimmsten Fall auch Menschen verletzen. Darauf weist der Bauhofservice des Zweckverbandes Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) hin. Um dieses Gefährdungspotenzial möglichst auszuschließen, seien die Gemeinden gesetzlich verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Standfestigkeit der Grabmale auf den Friedhöfen zu überprüfen.

Die nächsten Grabmal-Überprüfungen auf den fünf Friedhöfen in Lautertal sind für die Zeit vom 18. bis zum 22. September (Montag bis Freitag) geplant. Beauftragt wurde dafür ein Fachunternehmen, das die Prüfung mit einem speziellen Gerät und nach einem festgelegten Verfahren übernimmt.

Auf den Friedhöfen der Gemeinde Lautertal richtet sich das Verfahren nach der Richtlinie des Bundesinnungsverbandes des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks. Der KMB weist darauf hin, dass die Standfestigkeit nicht durch Rütteln an den Grabsteinen überprüft werde oder die Grabsteine bei der Prüfung losgerissen würden.

"Grabmale, die den Vorschriften nicht entsprechen, werden mit einem Warnaufkleber versehen. Ist von einer unmittelbaren Gefahr für die Friedhofsbesucher auszugehen, wird das Grabmal vorläufig gesichert oder umgelegt", schreibt der Zweckverband.

Nutzer sind haftbar

Die Nutzungsberechtigten der Gräber erhalten anschließend eine schriftliche Aufforderung, die Standsicherheit des Grabmals durch eine Fachfirma herstellen zu lassen.

"In diesem Zusammenhang ist wichtig zu wissen, dass Nutzungsberechtigte für Schäden, die durch umfallende Grabsteine entstehen, haften. Die Nutzungsberechtigten werden daher gebeten, bereits vor Erhalt der schriftlichen Aufforderung auf die Warnaufkleber zu achten", heißt es in der Mitteilung weiter. red

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