Lautertal

CDU Der Ortsverband hat zum Bürgerstammtisch eingeladen / Gast war der Bundestagsabgeordnete Michael Meister

Grundsteuer treibt die Lautertaler um

Lautertal.Zum jüngsten Bürgerstammtisch der CDU Lautertal hat Vorsitzender Carsten Stephan mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Meister einen besonderen Gast begrüßt. Er sprach mit den Bürgern über verschiedene Fragen, gerade im Hinblick auf bundespolitische Themen,. Besonderes Interesse an diesem Abend galt der Grundsteuer.

Die Erhöhung der Grundsteuer B im Lautertal auf 1050 Punkte wirft viele Fragen unter den Einwohnern auf. Gerade als Schutzschirmgemeinde sind die Spielräume in Lautertal enger. Die Fragen, die sich viele jetzt schon stellen, ist, wie man in Zukunft mit der Grundsteuer umgehen soll. Oder auch: Wie und in welchem Umfang sollten Rücklagen gebildet werden? Was sind notwendige Investitionen für die Zukunft und in welcher Höhe könnte man den Hebesatz senken?

Auch auf Bundesebene ist die Grundsteuer zur Zeit ein wichtiges Thema. Die Richter in Karlsruhe hatten festgestellt, dass die veralteten Hebesätze, die als Grundlage für die Berechnung der Steuer dienen, nicht mehr verfassungsgemäß sind.

Spätestens bis zum 31. Dezember muss der Gesetzgeber eine Neuregelung treffen, die eine realitätsgerechte Besteuerung, auch im Verhältnis der Grundstücke zueinander, gewährleistet. Kurzum, die Zeit drängt.

Auch eine eventuelle CO2-Steuer warf viele Fragen auf. Wie könnte diese aussehen? Ist sie überhaupt sinnvoll? Und sollte man die gesamte Debatte über diese Steuer nicht viel breiter betrachten? Könnte auch der Emissionshandel ausgeweitet werden?

Mittlerweile stellt sich nicht nur die Frage, wie der den Klimawandel bekämpft werden kann, sondern auch wie die Menschen damit bereits heute umgehen müssen. Zum Beispiel stehen Forst und Landwirtschaft vor großen Herausforderungen, die bereits jetzt schon durch große Hitzeperioden den klimatischen Wandel unmittelbar zu spüren bekommen.

Viel Gelegenheit zum Austausch

Ebenso trat die Frage auf, wie eine Verringerung des Bundestages aussehen könnte. Die gesetzlich vorgesehene Anzahl beträgt 598. Derzeit sind es jedoch 709 Abgeordnete, also 111 mehr als vorgesehen. Diese Situation ist die Folge des deutschen Wahlrechtes, aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten. Ob es bei im Lautertal zu einer Verringerung der Gemeindevertreter kommt, wird zur Zeit innerhalb der jeweiligen Fraktionen erörtert.

Neben weiteren Themen bot sich auch die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. red

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