Lautertal

Ferienspiele Lautertaler Teens paddelten auf Fränkischer Saale

Jugendpfleger geht bei Tour mit Kanu baden

Archivartikel

Lautertal.In der dritten Sommerferienwoche gab es im Rahmen der Lautertaler Ferienspiele einen besonderen Freizeitspaß für Jugendliche ab 13 Jahren. Erstmals stand eine zweitägige Kanufahrt auf der Fränkischen Saale durch die Südrhön bis zum Spessart auf dem Programm.

Dank der Unterstützung von Rainer Röhm und der SG Lautern stand den Ferienspielern der Vereinsbus zur Verfügung und ermöglichte den Transport ins etwa 150 Kilometer entfernte Hammelburg in Unterfranken und zurück.

Die Fränkische Saale entspringt im Grabfeldgau und mündet bei Gemünden in den Main. Sie ist im Sommer auf 60 Kilometern befahrbar. Nach der Übernahme der Kanus kam nach etwa 300 Metern die erste Gefahrenstelle:

Ein befahrbares Wehr, das von Alexander Margellos, Erik Rausch und Tim Essinger sportlich gemeistert wurde, Björn Lühnsdorf und Jugendpfleger Peter Schuster allerdings zum nassen Verhängnis wurde. Sascha Kamuff, Johanna Mink und Vivian Kamuff umtrugen daraufhin diese Herausforderung.

Weiter ging es durch reizvoll wechselnde Landschaften. Die Saale streift auf ihrem Weg viele urige Dörfer, Städte und historische Sehenswürdigkeiten wie Burgen und Schlösser. Nach elf Kilometern erreichten die Lautertaler am frühen Nachmittag die Übernachtungsherberge in Morlesau. Es blieb noch genügend Zeit für einen Besuch des Freibades in Gemünden. Nach einem Abendessen in der Unterkunft beendeten die Nachtschwärmer den ersten Tag in einem Hammelburger Pub.

Nachdem Jugendpfleger Schuster den Kleinbus am frühen Morgen zum Endpunkt der Reise gebracht hatte und mit dem Zug nach Morlesau zurück gefahren war, starteten die jungen Lautertaler nach einem ausgiebigen Frühstück auf die wesentlich längere zweite Tagesetappe. Durch fast ursprüngliche Natur, hindurch zwischen Erlen und Weiden, die sich oft bis zur Wasseroberfläche neigen, führte der Weg nach Gemünden, wo die Fränkische Saale in den Main fließt.

Auf dem Weg durch die geschützte Landschaft mussten weitere vier Wehre umtragen werden und so manche rasante Stromschnelle sorgte für reichlich Abwechslung und Nervenkitzel.

Zum Abschluss besuchte die Gruppe dann noch eine Eisdiele und machte sich dann auf den Heimweg in den Odenwald. red

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