Lautertal

Vogelschutz Reichenbacher erkundeten Schutzgebiet Dulbaum

Lebensraum in der Nähe der Autobahn

Archivartikel

Reichenbach.Mit Trockenrasen und steilen Sandwänden trafen die Reichenbacher Vogelschützer in dem Naturschutzgebiet Dulbaum in der Nähe der Autobahnraststätte Alsbach auf einen anderen Lebensraum für Vögel, als sie es vom heimischen Lautertal gewohnt sind. Unter Führung von Uwe Peter begaben sich 15 Vogelfreunde auf einen Rundgang in dem kleinen Schutzgebiet, um die vorhandene Vogelwelt zu beobachten.

Roter Milan wurde gesichtet

Die in diesen frühen Morgenstunden noch relativ wenig frequentierte Autobahn machte es möglich, dass man sowohl optisch als auch akustisch eine ganz Reihe von gefiederten Freunden notieren konnte. An den Sandabbrüchen waren erwartungsgemäß einige Uferschwalben sowie der Bienenfresser zu beobachten, Dort traf man auf Uferschwalben und wenig entfernt davon auf Mehlschwalben, Goldammer und Bachstelzen. Grünfinken waren ebenso mit dem Fernglas auszumachen wie Neuntöter und Meisen. Auch Elstern, ein Roter Milan und ein Bussard wurden verzeichnet.

Nur zu hören waren außer einem Kuckuck die Mönchsgrasmücke und die Nachtigall. Ein Storch von einem entfernt aufgebauten Horst schritt auf der Suche nach Essbarem würdevoll die Furchen eines Ackers entlang.

Länger beobachtet wurden zwei Hasen, die sich entweder sonnten oder Frühsport betrieben. Aufgrund des relativ trockenen Bodens gab es seltene Pflanzen und Gräser zu entdecken, aber auch sehr gefräßige Schädlinge wie die Gespinstmotte, die in Massen ganze Büsche überzieht und entblättert. koe

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