Lautertal

Jagdgenossenschaft Raidelbach Zusammenarbeit zwischen Pächtern und Jägern klappt gut

Mehr Rehe und mehr Waschbären

Raidelbach.Die Zusammenarbeit zwischen den Raidelbacher Jagdgenossen und Jagdpächtern funktioniert bestens. Bei der Hauptversammlung bedanken sich sowohl die Jagdgenossen wie auch die Jagdpächter für das gute Miteinander.

Unterstützung finden die Jagdgenossen und Landwirte bei der Beseitigung von Wildschäden und bei der Einzäunung von Maisfeldern zur Verhinderung des Eindringens von Wildschweinen. Auch von erfolgreichen Treib- und Drückjagden berichtete Jagdvorsteher Horst Pfeifer in seiner Jahresbilanz. „Der Abschussplan beim Rehwild ist erfüllt“, bestätigte Jagdpächter Karl Hess in der Versammlung. Insgesamt sei eine Zunahme des Rehwildes beobachtet worden. „Das lässt sich auch an den Zahlen des Fallwildes ablesen, allein fünf Tiere kamen durch Unfälle ums Leben.“

Gerne hätte die Jagdpächter mehr Schwarzwild erlegt, insgesamt waren es sechs Tiere. Auch eine Zunahme der Waschbär-Population ist im Jagdbogen Raidelbach zu beobachten. „Sie werden zunehmend zum Problem“, hieß es in der Sitzung. Zehn Waschbären, 17 Füchse und fünf Dachse wurden erlegt.

Karl Hess versprach, dass die im Winter entstandenen Wildschäden beseitigt werden, sobald die Witterung dieses zulasse.

In der Sitzung wurde beschlossen, dass die Jagdpacht am kommenden Freitag, 20. April, ab 16 Uhr ausgezahlt werden soll. Es wurde ein Hektarsatz von neun Euro beschlossen. Dabei gab es keine Änderung im Vergleich zu den vergangenen Jahren. jhs

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