Lautertal

Elmshausen Das Aufstellen des Kerwebaums leitete das Fest ein

Mit Muskeleinsatz für die Maugelsches-Kerb

Elmshausen.Eine Kerwe ohne Kerwebaum - in Elmshausen undenkbar. Nach alter Sitte trug zum Auftakt der „Maugelschen Kerb“ die männliche Kerwejugend am vergangenen Freitag den Baum vom Feuerwehrgerätehaus zum Sportplatz.

Flankiert von den Kerwemädchen, die den Kerwekranz vorantrugen, erreichte der Baum den Sportplatz des TSV Elmshausen kurz nach 19.30 Uhr.

Die Freiwillige Feuerwehr Elmshausen sorgte für die Sicherheit des Kerwevolkes. So sperrte ein Fahrzeug den aus Wilmshausen kommenden Verkehr bei der Abbiegung zum Sportplatz und ein anderes Fahrzeug bildet das Schlusslicht des kleinen Kerweumzuges. Man hatte das Gefühl, das halbe Dorf sei auf den Beinen, um das traditionelle Aufstellen des Kerwebaumes mitzuerleben.

Angefeuert von den Zuschauern war es gegen 20 Uhr vollbracht: Der Fichtenstamm stand, in der neuen Stahlhalterung am Sportplatz fest verankert, die Kerwemädchen tauften den Baum traditionell mit Wein und in etwa 23 Meter Höhe wehten der Kerwekranz und die Zahl 29 im Wind. So wird allen Zuschauern angezeigt, dass im kommenden Jahr das 30-jährige Bestehen der „Maugelschen Kerb“ gefeiert wird.

Für alle Auswärtigen seih erwähnt, dass die „Maugelschen“ – die Namensgeber für das Dorffest - eine Birnensorte ist, die zur gleichen Zeit reif ist, wenn man in Elmshausen die Kerwe feiert. / TN

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