Lautertal

Verschönerungsverein Reichenbach Mitglieder haben eine Bank ausgetauscht

Neue Bank mit Aussicht am Hohenstein aufgestellt

Archivartikel

Reichenbach.An einer Stelle mit herrlicher Aussicht am Hohenstein steht nun eine neue Bank des Verschönerungsvereins Reichenbach (VVR). Das Vorgängerexemplar hatte im Laufe vieler Jahre stark gelitten und öfters repariert werden müssen – nun wurde es ersetzt.

Familie spendete

Wolfgang Meister stellte wieder seinen Traktor zur Verfügung, die Bank wurde bei ihm aufgeladen und die Hilfsmannschaft, bestehend aus der VVR-Vorsitzenden Simone Meister mit Tochter Elisabeth, Klaus Eßinger, Philipp Degenhardt, Helmut Fassinger, Albrecht und Margarete Kaffenberger und Friedrich Krichbaum, fuhr zum Stellplatz. Dort traf auch die Spenderfamilie Endler ein: Stephan, Janett und die Kinder Kim Lucy und Lotte, alle Mitglieder im Verschönerungsverein Reichenbach.

Da die Seitenteile der alten Bank aus Beton bestanden, die in die Erde eingelassen waren, wurden diese nacheinander mit einer Kette an den Traktor gehängt und herausgerissen. Jetzt konnte der Stellplatz begradigt werden, damit die neue Bank waagerecht stehen konnte. Nach ein paar Versuchen klappte es, der Platz war eingeebnet.

Bevor sie ihren endgültigen Platz einnehmen konnte, wollte „Bankmanager“ Albrecht Kaffenberger noch die von vorherigen Besuchern zurückgelassenen Zigarettenkippen aufsammeln, um dann ein paar Dankesworte an die Spenderfamilie Endler zu sprechen. Dabei hob er hervor, dass Stephan Endler und die beiden Töchter auch noch bei Veranstaltungen der Trachtengruppe aktiv seien und bei Umzügen mit marschierten.

Schild mit Zitat

Sein besonderer Hinweis bezog sich auf das im Aussehen andere Spenderschild, es sei das erste, das nicht den Namen des Spenders nannte, sondern eine nachdenkenswerte Aussage von Willy Brandt eingraviert hatte: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ Darunter stehen noch folgende Worte: „Gestiftet für den Verschönerungsverein Reichenbach e.V. – Für den Erhalt der Odenwälder Bräuche und Traditionen.“ Schließlich stießen die Beteiligten auf die neue Bank an. Sie verweilten noch ein wenig an dem Platz, unterhielten sich und ließen Vergangenes Revue passieren, bevor sie sich nach und nach auf den Heimweg machten. red

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