Lautertal

Leben im Alter Im Reichenbacher Rathaus wurde ein Heft mit zahlreichen Informationen vorgestellt

Neuer Leitfaden für Senioren

Archivartikel

Lautertal.Vorgestellt wurde dieser Tage ein neuer Leitfaden für Senioren im Kreis Bergstraße. Unter dem Titel „Seniorenfreundlicher Kreis Bergstraße“ wurden vom gleichnamigen Arbeitskreis unter Leitung von Annemarie Russ vielfältige Informationen für Senioren zusammengetragen.

Elisabeth Bormuth vom Vorstand des Arbeitskreises und Adolf Frei als Regionalbeauftragter im Seniorenbeirat des Kreises Bergstraße für den Odenwald und das Neckartal überreichten die ersten druckfrischen Exemplare an Lautertals Bürgermeister Andreas Heun und an Albrecht Kaffenberger, den bisherigen Vorsitzenden des Seniorenbeirates im Rathaus in Reichenbach. In alphabetischer Reichenfolge sind die Gemeinden des Kreises aufgeführt, mit all ihren nicht nur für Senioren interessanten Einrichtungen und Angeboten. So kann man Kontakte zu Angeboten der Pflege und zu Dienstleistungsbetrieben, zum Thema Mahlzeiten, Sport und Unterhaltung sowie Wohnen, Betreutes Wohnen und Stationäre Pflege finden. Eingangs sind die verschiedenen Einrichtungen des Kreises Bergstraße mit Telefonnummern, Mail-Adresse und Website aufgelistet, Die Telefonnummern der Polizeistationen in den einzelnen Orten sowie der Ärztliche Bereitschaftsdienst Hessen und die Verbindung zu Krankentransport sind ebenfalls dort aufgeführt.

Wie Frei berichtete, habe Landrat Christian Engelhardt Mitte Januar die Broschüre zusammen mit dem Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirates, Nikolaus Teves, und Russ, vorgestellt. Frei hoffe, dass das Werk als gute Informationsquelle fleißig genutzt werde. Er dankte der Lautertaler Verwaltung für die Unterstützung bei der Erstellung des Heftes, vor allem den Verwaltungsmitarbeiterinnen Erika Schmitt und Barbara Schultheis.

Inhalte auch im Internet

Wie Frei weiter ausführte, sollen alle Informationen in die Website des Kreises Bergstraße eingepflegt werden. Die Kommunen könnten die sie betreffenden Seiten ebenfalls auf ihren Homepages einstellen. Für weitere Anregungen und Hinweise zur Verbesserung dieses Informationsangebotes sei der Arbeitskreis dankbar.

Die Einstellung auf der Lautertalseite, so Bürgermeister Heun, sei sicher kein Problem. Er lobte die gelungene Arbeit, die er den Gemeindevertretern und Ortsbeiräten vorstellen werde. Bormuth, die ebenfalls im ehemaligen Seniorenbeirat Lautertals vertreten war, bat zu bedenken, dass noch vieles auf Papier Gedrucktes angefragt werde. Die Generation über 50 sei teilweise noch weit weg vom Internet. Daher werde man auch eine Papierversion bereitstellen. Kaffenberger warf ein, dass die 400 Exemplare der Notfallmappe und zahlreiche Notfalldosen, die der Seniorenbeirat Lautertal verteilt habe oft nicht ausgefüllt und sachdienlich verwendet würden.

Die Broschüre kann an der Information im Rathaus in Reichenbach angefordert werden. koe

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