Lautertal

Ortsbeirat Elmshausen Haushalt für 2019 war Thema / Sabine Fischer wird Mandate niederlegen

Ortsvorsteherin hört auf

Elmshausen.Bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats standen verschiedene aktuelle Themen an. Es ging um die Arbeiten an der B 47, den Haushaltsplan und um Angestoßenes und bis heute umgesetztes. Ortsbeirätin Sabine Fischer hatte dazu, wie gewohnt, die passenden Folien zu den Themen parat. Wie sie später ankündigte, wird sie aus privaten Gründen ihre Mandate leider niederlegen müssen. Sie sieht den Ortsbeirat auch künftig gut aufgestellt und wünscht sich weiterhin viel Engagement in dessen Reihen.

Das Elmshäuser Baugebiet Im Schmelzig werde die Gemeinde auch noch im kommenden Jahr beschäftigen, hieß es. Beim Ausbau der B 47, so Fischer, stimme man sich eng mit Hessen Mobil an. Der Zeitplan werde aktuell eingehalten. Die letzte Phase mit Vollsperrung sei für den Sommer 2019 geplant, sagte sie.

Haushalt 2019 war Thema

Einige Mäharbeiten im Ortsteil, so die Versammelten, seien nicht wirklich professionell erledigt worden. Hier werde es 2019 Nachbesserungen geben, so Fischer dazu. Angesprochen wurde auch eine Hecke, die in Verbindung mit einem offiziellen Schulweg steht. Damit verbunden geht es zudem um einen Zaun, der an dieser Stelle nötig ist. Auch da sei der Ortsbeirat dran. Mangels Rückmeldung aus der Bevölkerung legte man die möglichen, zusätzlichen Bushaltestellen ad acta. Ob die abmontierten Beschilderungen auch künftig wieder komplett aufgestellt werden, wird geprüft.

Bürgermeister Andreas Heun ging bei der Sitzung zudem auf die finanzielle Entwicklung der Gemeinde und damit auf den Schutzschirm ein. Große Sprünge, sagte Heun, könne man im Moment nicht machen. „Jede kreditfinanzierte Investition muss der Aufsichtsbehörde gemeldet werden“, betonte er. Alleine die sanierungsbedürftige Wasserversorgung koste etwa 200 000 Euro. Wasser dulde keinen Aufschub, so Heun weiter, daher müsse man bei anderen Dingen sehr sorgfältig prüfen, ob sie zu realisieren seien. Dringendes und Wünsche müsse man sortieren.

Der Schutzschirmvertrag mit dem Land Hessen läuft bis 2021. Die vergangenen Haushalte sowie der Entwurf für 2019 schließen mit Überschüssen ab. „Das muss auch so bleiben“, unterstrich Heun. Immerhin gebe es bis 2021 einen Betrag in Höhe von 1,7 Millionen Euro abzubauen und hier sei das Thema Steuereinnahmen sehr wichtig. Für das laufende Jahr sind 134 000 Euro als Überschuss geplant. „Das wird uns gelingen“, so Heun zuversichtlich.

Hoffnung auf Geld für das Rathaus

Anhand von diversen Folien erläuterte er die Ausgaben und Einnahmen. „Nicht jede Ausgabe ist beeinflussbar“, stellte er klar. Man könne eine Gemeinde eben nicht auf die Null schrumpfen, bei allem sei ein Spagat gefragt. Alleine das Leitungsnetz der Wasserversorgung sei ein großer Brocken.

Sabine Fischer präsentierte den Anwesenden ergänzend eine Liste der Arbeiten, die bereits erledigt wurden sowie offene Posten. Beim Thema Striethteich wollen sich die Beteiligten um eine Förderung kümmern, damit unter anderem Bänke ersetzt werden können.

Um Fördermöglichkeiten geht es auch beim Rathaus. Die nötige Sanierung würde eine erweiterte Nutzung bedeuten, doch sie wäre sicher nicht preiswert. Saniert könnte das Haus vor allem noch mehr Vereinen dienen und auch den Kindern der Kindertagesstätte. Die Diskussion um den Standort des Froschbrunnens konnte aktuell nicht geklärt werden.

Am Ende der Sitzung bekam der Ortsbeirat ein Lob für seine Arbeit der vergangenen gut zwei Jahre.

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