Lautertal

Schlechter Start für das Radlett-Museum

Archivartikel

Lautertal/Radlett.Einen schlechten Zeitpunkt für seine Eröffnung im Oktober vergangenen getroffen hatte das neue Radlett-Museum in Lautertals englischer Partnerstadt. Kaum eröffnet, musste es wegen der Corona-Pandemie wieder schließen.

Die in Lautertal bekannte Rosamund Gray war die erste Besucherin des Museums, die von Stuart Nagler, dem Vorsitzenden des Museumsvereins, begrüßt wurde. Die Grünanlage hinter dem Radlett Village Institute bot genügend Platz für das kleine Gebäude. Mit einem Tieflader wurde das vorgefertigte Haus angeliefert und mit einem Autokran aufgestellt. So konnte die seit 2018 im Obergeschoss des Radlett-Centers angesiedelte Archivsammlung des Parish of Aldenham umziehen und der Bevölkerung als ständiges Museum mittwochs und samstags zugänglich gemacht werden.

Eine gemeinnützige Organisation betreibt das Museum, um vor allem junge Menschen über die vielfältige Geschichte der Region zu informieren. Daher ist man besonders an dem Besuch von Schulklassen interessiert und wird Vorträge zu lokalen Themen organisieren, sobald es die Corona-Situation zulässt. Weiteres Ziel des Museumsvereins ist es, die archivierten Daten zu digitalisieren, was den Zugriff auf Dokumente, Bilder, Bücher, Aufzeichnungen und viele andere Objekte rund um Radlett und die Umgebung erleichtern soll. Daher werden Freiwillige gesucht, die sich in diesem Bereich einbringen wollen.

Natürlich freut sich der Verein auch über finanzielle Unterstützung. Augenblicklich ist das Museum geschlossen, wird aber sobald wie möglich wieder öffnen. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Museums unter radlettmuseum.com zu finden. koe/Repro: Koepff

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