Lautertal

Schön, aber giftig: der Aronstab

Archivartikel

Reichenbach.Schön anzusehen aber in allen Teilen giftig ist der Aronstab, der sich jetzt vor allem in Laubmischwälder durch abgefallene Blätter und Gräser dem Licht entgegenstreckt, wie dieses Exemplar am Hohenstein bei Reichenbach.

Der Aronstab (Arum) gehört zu einer weitgehend tropischen Pflanzenfamilie, die in Nordafrika ebenso zu finden ist, wie in Zentralasien und Europa. Ein intensiver Aasgeruch lockt die Fliegen zum Bestäuben an. Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Fliegen und Mücken, welche durch intensiven Aasgeruch angelockt werden.

Alle Teile der Pflanze sind giftig, da sie große Mengen Oxalat enthalten. Schon beim Berühren der Pflanze kann es zu Rötungen der Haut und Blasenbildung kommen. Nach dem Verzehr von Pflanzenteilen, speziell der roten, süß schmeckenden Beeren, kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle kommen. Wegen des angenehm süßlichen Geschmacks sind Vergiftungen bei Kindern durch die roten Beeren relativ häufig. koe/Bild: Koepff

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