Lautertal

Sängerlust Lautern Der Verein hat eine Reise an das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien unternommen

Spannende Tage in der Oberlausitz

Lautern.Wie alle zwei Jahre war es diesen Sommer wieder soweit: Die Mitglieder der Sängerlust Lautern gingen auf Reisen gen Osten. Der Verein hatte die Oberlausitz mit dem Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien als Ziel ausgesucht. Früh morgens ging es los. Von Lindenfels aus, das Lautertal herunter stiegen die Mitglieder und Freunde der Sängerlust in den Bus.

Über verschiedene Autobahnen erreichten sie am Spätnachmittag Bautzen an der Spree. Nachdem sie im Hotel die Zimmer bezogen, und uns etwas frisch gemacht hatten, erwartete sie eine Stadtführung. Der über 500 Jahre alte Dom wird von evangelischen und katholischen Gläubigen geteilt. Die einen betreten auf der einen und die anderen auf der anderen Seite den Kirchenbau. Eine weitere Besonderheit Bautzens: Es gibt dort über 200 Gaststätten, aus aller Welt. Viele waren überrascht, wie hübsch die Stadt ist.

Ausflug in die Sternenfabrik

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück zu der Herrnhuter Sternenfabrik. Klein, mittel, groß und in alle Farben, aus Plastik oder Papier, waren die Ausstellungsstücke. Kinder, die vor etwa 100 Jahren von ihren Eltern in Internate geschickt wurden, bastelten die ersten Sterne mit ihren Lehrern, um das Heimweh ein wenig zu lindern.

Nachdem alle, die Sterne kaufen wollten, versorgt waren, ging es weiter nach Zittau. Auch dort hatten die Gäste aus dem Odenwald eine Stadtführung gebucht. Im Anschluss konnte jeder auf eigene Faust sich für das Mittagessen die entsprechende Gastwirtschaft aussuchen. Am Nachmittag fuhr die Reisegruppe dann durchs Zittertauer Gebirge nach Oybin. Die Berge um Oybin erinnern stark an die sächsische Schweiz. Hier wurde die Bergkirche, auch „Hochzeitskirche“ genannt besichtigt. Im Anschluss stiegen die Sänger in die Zittauer Bergbahn, vergleichbar mit dem „Rasenden Roland“ von Rügen, und fuhren gemütlich nach Zittau zurück.

Am dritten Tag ging es schon früh am Morgen los. Drei Stunden dauerte die Fahrt nach Breslau. Nach der Stadtführung konnte wieder jeder alleine losziehen. Der Marktplatz in Breslau ist riesig, und überall in der Stadt stehen Zwerge rum. Es sollen so um die 150 sein. Alle haben die Reisenden nicht entdeckt, aber etliche fotografiert.

Stadtführung in Görlitz

Am späten Nachmittag ging es zurück nach Bautzen. Und schon war der vierte Tag da. Dieses Mal fuhr die Gruppe nach Görlitz, auch dort gab es die übliche Stadtführung und etwas Freizeit. Am Nachmittag war das Ziel Bad Muskau. Die Besucher mussten nur eine Brücke überqueren, um nach Polen zu gelangen. Zurück nach Bad Muskau hielten sie sich ausführlich im Fürst-Pückler-Park auf. Sie besichtigten das Schloss oder genossen in dem Park das gleichnamige Eis.

Im Anschluss fuhren die Odenwälder ins Hotel zurück. Sie hatten Halbpension, aber nach dem Abendessen gingen wir noch außer Haus. Ein paar von uns entdeckten in einer Seitenstraße hinter dem Dom eine Cocktailbar. Dort konnte man gemütlich in Strandkörben sitzen.

Schnell waren die Tage um. Nach nach dem Frühstück wurde die Heimreise angetreten. Am frühen Abend war die Gruppe wieder zuhause. Nächstes Jahr wird die Sängerlust wieder einen Tagesausflug anbieten, in zwei Jahren soll es dann den nächsten Mehrtagesausflug geben. red

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