Lautertal

Feuerwehr Gadernheim Ein ganzes Wochenende lang feierten die Brandschützer mit Gästen ihr Frühlingsfest

Spaß und Urlaubsgefühl trotz winterlicher Temperaturen

Archivartikel

Gadernheim.Das Frühlingsfest der Gadernheimer Feuerwehr ist rein witterungsmäßig zwar eher in den Winter gefallen, doch von den kühlen Temperaturen ließen sich die Festgäste nicht abschrecken. Mehr als zufrieden mit der Anzahl der Besucher zeigte sich der Vorsitzende der Feuerwehr Peter Bormuth während sich am Sonntagmittag die hungrigen Gäste an der Essensausgabe reihten. „Wir haben gestern Abend mit der Live-Band Die Rodensteiner im geschmückten Festzelt ausgelassen feiern können. Die Tische und Bänke im Zelt waren alle gut besetzt und bis spät am Abend standen selbst in den Reihen die Gäste“, so Bormuth. Auch an der Karibik-Bar war es eng und gemütlich, diese Bar vermittelte ein Stück Urlaubsgtefühl.

Am Sonntag begann das Fest mit einem Gottesdienst, den Pfarrerin Marion Mühlmeier hielt. Sie hatte sich die Feuerwehrdienstvorschrift 10 für Hessen vorgenommen. Darin ist festgelegt, wie mit tragbaren Leitern umzugehen ist, welche es gibt und wofür sie verwendet werden. Allerdings verstand es die Pfarrerin, den Bogen von diesem Thema zum Glauben zu schlagen. Auch in der Bibel ist von Leitern die Rede, etwa solchen, die erklommen werden können, um zu Gott zu gelangen. Bekannt ist auch die Himmelsleiter, die einst Jakob bestiegen hat. Fast hundert Gäste waren zum Gottesdienst gekommen, der vom Posaunenchor der evangelischen Kirche begleitet wurde.

Besuch befreundeter Wehren

Zum anschließenden Frühschoppen und bis zur Mittagszeit spielten die Musiker des Posaunenchores weiter, am Nachmittag kam dann der Singende Landwirt Gerhard Pfeifer, um weiter für Stimmung zu sorgen.

Schon zur Frühschoppenzeit kamen viele befreundete Feuerwehren zum Fest und deren Mitglieder füllten das Zelt weiter. Das Fest nahm bis weit in den Nachmittag seinen Lauf. Während die Erwachsenen gemütlich beisammen saßen, war es den jungen Gästen nicht langweilig. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die der Kinderfeuerwehr sorgten für ein kurzweiliges Rahmenprogramm. „Jeder kann sein Glück bei der Tombola oder beim Enten angeln versuchen“, so Bormuth, „Kinder können die Hüpfburg erkunden, sich schminken lassen oder sich in der Mal- und Bastelecke austoben“. Gekommen war auch das Brandschutzmobil des Kreises Bergstraße, mit an Bord war das Brandhaus. „Alle Nachwuchs-Feuerwehrmänner und -Feuerwehrfrauen haben die Chance am Brandhaus ein echtes Feuer zu löschen“.

Bei so viel Aktivität kamen die Kinder gerne immer wieder zu ihren Eltern und ließen sich ein Stück Kuchen besorgen. Eine große Theke mit vielen leckeren Köstlichkeiten, die Kuchen waren Spenden aus der Bevölkerung, machte die Entscheidung nicht immer leicht.

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