Lautertal

Steuern machen über die Hälfte der Einnahmen aus

Archivartikel

Bei der Sitzung des Ortsbeirats ging Bürgermeister Andreas Heun etwas näher auf den Haushalt ein. Dabei betrachtete er auch die finanzielle Entwicklung der Gemeinde über die vergangenen Jahre.

Anhand von diversen Folien erläuterte er die Ausgaben und Einnahmen. 55 Prozent der Einnahmen kommen aus Steuern. Dabei betonte er, dass die letzten rund zehn Jahre gut liefen, das aber kein Garant und Selbstläufer für die nächsten Jahre sei.

22 Prozent der Einnahmen kommen über Zuweisungen, 17 Prozent über Gebühren und sechs Prozent über sonstige Erträge, so Heun.

Beim Aufwand seien Steuern und Umlagen mit 47 Prozent der größte Brocken, erläuterte der Bürgermeister. 19 Prozent betreffen den Sachaufwand und die Abschreibung und fast gleich hoch die Position Zuweisungen, welche vor allem die Kindertagesstätten und den Bauhof betreffen, den der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) betreibt.

„Nicht jede Ausgabe ist beeinflussbar“, machte Heun klar. Man könne eine Gemeinde eben nicht auf die Null schrumpfen und bei allem sei ein Spagat gefragt. Was Dringlichkeit und höhere Kosten betrifft, sei man schnell beim Thema Wasser. Andere Positionen seien eher an mittlerer oder hinterer Position angesiedelt, so Heun, auch wenn es wünschenswert wäre, sie möglichst schnell umsetzen zu können. Das treffe so auch für die komplette Sanierung des Rathauses zu. Auch sie sei sehr wünschenswert, denn somit bestünde die Möglichkeit, das Haus auch im größeren Rahmen nutzen zu können.

Ähnliches gelte für die Überlegung, ob man den Froschbrunnen an einen anderen Platz versetzen solle. Die Details und Zahlen für den Haushalt kann man aktuell über die Homepage der Gemeinde einsehen (www.lautertal.de). cf

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