Lautertal

SG Lautern Das Fußballcamp hat wieder großen Anklang gefunden / Bereits zum 18. Mal hat der Verein die mehrtägige Veranstaltung organisiert

Torschüsse, Dribblings und viel Spaß

Archivartikel

Lautern.„Viele Kinder sind schon seit Jahren dabei“, sagt Tobias Marasek, Headcoach der 30 Betreuer, die sich in den vergangenen Tagen mit den 90 Fußball-Kids beschäftigten. „Unter den Betreuern ist inzwischen auch der ein oder andere, der früher als Kind selbst Teilnehmer unseres Fußball-Jugendcamps war“, ergänzt Rainer Röhm, Vorsitzender der SG Lautern.

Zum 18. Mal hatten Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen vier und 15 Jahren die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten am Ball auf dem Rasenplatz der SG Lautern unter Beweis zu stellen. Bald nach der Ankunft zogen sie sich schon die von einer Firma aus Reichenbach gestiftete Sportbekleidung an, bewaffneten sich mit einem Fußball und einer Trinkflasche, die sie als Erinnerung an das Camp behalten durften, und nahmen Aufstellung zum Gruppenbild.

Wettbewerbe nachgespielt

Nach der erfrischend kurzen Begrüßung durch Rainer Röhm gab Lautertals Bürgermeister Andreas Heun, der auch Schirmherr der Veranstaltung ist, mit einem „Los geht’s“ den sehnlichst von den Kindern und Jugendlichen erwarteten Startschuss. „Es ist ein enormer logistischer Aufwand mit einer viertägigen Rundum-Betreuung, den Sie leisten“, hatte er zuvor nicht vergessen, die handelnden Personen zu loben und den zur Begrüßung anwesenden Eltern Hoffnung auf ein entspanntes Wochenende zu machen.

In neun Trainingsgruppen wurden Passspiel, Dribblings, Torschüsse und vieles andere mehr geübt. Schließlich sollte am zweiten Tag das DFB-Sportabzeichen erworben werden, zu dessen Abnahme sich Kreisfußballwart Rainer Held angekündigt hatte. Wer dabei die nötige Punktzahl erreichte, wurde mit einer Urkunde und dem Abzeichen belohnt.

Nach der Pflicht folgte aber auch die Kür. Denn der Spaß am Fußball stand an oberster Stelle. An allen vier Tagen wurden in unterschiedlichen Besetzungen mit der Deutschen Meisterschaft, der Champions-League, Europa- und Weltmeisterschaft alle bedeutenden Profi-Wettbewerbe unter den jungen Kickern ausgespielt und jeweils mit einer Siegerehrung gekrönt. Wer dann immer noch nicht genug hat, der konnte sich beim „Menschenkicker“, einem mit echten Spielern bestückten und dem Tischfußball nachempfunden Spiel, noch bis zur Erschöpfung austoben.

Für zwischendurch gibt es am Samstag eine Modellflugvorführung vom Luftsportverein Lindenfels und am Ende des Camps die Gewinnausgabe einer Tombola. Verhungern oder verdursten musste während der vier Tage auch niemand. So hatte sich Camp-Koch Stefan Rothärmel, der schon zum siebzehnten Mal im Camp dabei ist, unter anderem mit Gegrilltem und Nudeln auf die hungrigen Camp-Teilnehmer eingestellt.

Für die 34 Teilnehmer, die mit einigen Betreuern über Nacht in Lautern blieben und sich in einem vom Kleinkunst-Verein Doguggschde zur Verfügung gestellten Zelt von den Strapazen erholten, gab es auch noch ein Frühstück und ein Abendessen. Anklang fand auch der erstmals stattfindende Burger-Abend für alle Camp-Teilnehmer am Freitagabend.

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