Lautertal

Ortsbeirat Beedenkirchen Gremium will vor der Endabnahme der Straße nach Reichenbach Einspruch einlegen

Unmut über die sanierte L 3098

Beedenkirchen.Der Ortsbeirat von Beedenkirchen hat sich jüngst zu seiner zweiten öffentlichen Sitzung im Jahr 2019 getroffen. Ortsvorsteher Hartmut Krämer begann mit Mitteilungen, die unter anderem beabsichtigte Arbeiten im Straßenbau betrafen, darunter eine Erneuerung der Landstraße in der Ortsdurchfahrt von Wurzelbach, eine schlafende Ampel und eine Buswartehalle. Er gab eine Stellungnahme von Hessen Mobil dazu wieder sowie die Beschlussfassung der Gemeindevertretung dazu, die die Bereitstellung von Mitteln umfasst. Krämer sagte, die Planungen seien noch nicht abgeschlossen, über weitere Maßnahmen könnte verhandelt werden.

Der Straßenverkehr bleibt im Ortsteil ein beherrschendes Thema. Hinsichtlich des Zustands der Reichenbacher Straße innerhalb von Beedenkirchen betonte Krämer: „Die Löcher werden größer.“ Der vormalige Antrag auf Sanierung, der in das aktuelle Sanierungsprogramm der Landesbehörde nicht aufgenommen wurde, müsse erneuert werden. Krämer bat den Gemeindevorstand, der bei der Sitzung durch den ersten Beigeordneten Helmut Adam vertreten wurde, weiter darauf zu drängen.

Mit der gerade abgeschlossenen Fahrbahnerneuerung zwischen Reichenbach und Beedenkirchen ist man im Ortsbeirat nicht ganz zufrieden. Unter anderem hieß es, die neuen Leitplanken versperrten den Zugang zu Grundstücken. Der Beedenkirchener Ortsbeirat will möglichst noch vor der Endabnahme Einspruch erheben.

Spiegel im Leimgengarten

Der Wunsch von Anliegern, an der Einmündung der Straße Im Leimengarten einen Verkehrsspiegel anzubringen, stieß auf geteilte Meinungen. An der Notwendigkeit bestanden bei einigen Anwesenden Zweifel, andere sahen diese durchaus als gegeben. Ein Beschluss, die Gemeindeverwaltung mit der Anbringung zu beauftragen, kam schließlich aber doch mit klarer Mehrheit zustande.

Der Alte Friedhof in der Modaustraße soll naturnah gestaltet werden, unter anderem durch das Anlegen einer Blühfläche. Eine Gruppe von Freiwilligen soll sich darum kümmern. Die Initiative wird getragen von Frank Rasbach aus Schmal-Beerbach sowie Ulrich Rieckher vom Naturschutzbund und sucht weitere Teilnehmer. Der Ortsbeirat sprach sich einmütig dafür aus, das Vorhaben zu unterstützen. Ein weiteres Projekt, das Einwohner in Eigenregie durchführen wollen, ist die Restauration des Laufbrunnens in Wurzelbach.

Der neue Friedhof bereitet Besuchern derweil einige Probleme und dem Ortsbeirat Sorgen. Ein anhaltendes Ärgernis ist die Verschlammung von Wegen und Flächen. Das Drainage-System funktioniere bei starken Regenfällen nicht richtig. Die Ursachen dafür konnte unter den Anwesenden aber niemand mit Sicherheit benennen. Es gebe ferner Ausbaubedarf an anderen Stellen des Friedhofs, wie Kirchenvorsteher Jürgen Schellhaas ausführte. Er machte auch Vorschläge für entsprechende Maßnahmen. Die Planung der Arbeiten an Profis auszulagern, hielten die anwesenden Bürger nicht für notwendig. Das Thema sei auch bei der letzten Sitzung der Bürger für Beedenkirchen (BfB) besprochen worden, berichtete deren Vorsitzende Edith Koch. Man wisse längst, was zu tun sei. Es müsse nur umgesetzt werden. Schließlich kam der Ortsbeirat überein, 20 000 Euro für den Friedhof für den Gemeindehaushalt 2020 zu beantragen und in naher Zukunft konkrete Schritte zu prüfen.

Krämer teilte auch mit, welche Renovierungsarbeiten am Beedenkirchener Dorfgemeinschaftshaus im genehmigten Haushalt der Gemeinde Lautertal enthalten sind. Diese könnten nun in Angriff genommen werden. Darunter sind Arbeiten an Vorhängen, Heizungen, im Veranstaltungsraum und an der Beleuchtungsanlage. Eine neue Beschallungsanlage wurde schon installiert. Auch Malerarbeiten im Gebäude seien im Gespräch. das

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