Leserbrief

Haus am Markt

Amphitheater in den Hang vor der Kirche einbetten

Der Blick auf Sankt Georg ist frei und bleibt auch sicher eine Zeit lang so, hoffentlich für sehr lange. Dank der Entscheidungsfreudigkeit unseres Stadtparlaments haben wir nun diesen schönen, vielleicht aber auch nur ungewohnten, neuen Anblick.

Eine solche Entscheidungsfreude hätte ich mir damals gewünscht, als es um ein neues Bürgerhaus ging. Leider hat sich unser Stadtparlament damals von einer Minderheit ins Bockshorn jagen lassen. Das Quorum wurde nicht erreicht, man tat aber so, als ob man einen heroischen Sieg eingefahren hätte. Nur soviel zum Demokratieverständnis. Die Befürworter sollte man eigentlich an den dadurch entstandenen Mehrkosten beteiligen. Man hört komischerweise nichts mehr von ihnen.

Einmalige Chance verpasst

Das Stadtparlament hat damals die einmalige Chance verpasst, mit der Zusammenfassung von Parktheater und Bürgerhaus auch den Schandfleck Hoffart-Gelände einigermaßen kostengünstig zu beseitigen. Glücklicherweise hat man den „Protzbau“ am Marktplatz erstmal auf Eis gelegt. Man fragt sich aber, wie geht es dort weiter? Wird eine Neugestaltung an dieser Stelle wieder durch Architektenwetbewerbe Unsummen verschlingen? Ich hätte da eine Idee. Man könnte in den Hang vor Sankt Georg ein Amphitheater einbetten und mit einem Segel überspannen. Das würde mit Sicherheit den Marktplatz beleben.

Ein Amphitheater mitten in der Stadt, wer hat das schon – vielleicht Bensheim?

Frank Prenz

Bensheim

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