Leserbrief

Umwelt

Andere Empfehlung für den eigenen Garten gewünscht

Kommentar „In die Sackgasse“ und „Wässern, düngen, schneiden: Goldene Regeln für den Rasen“, BA vom Mittwoch, 29. April

Bei der morgendlichen Lektüre des BA konnte ich Ihrem Kommentator nur beipflichten mit seiner Empfehlung für das Wiederhochfahren der Wirtschaft: „Es muss darum gehen, beim Neustart das Richtige zu fördern. Das was Zukunft hat“ und „bei den Konjunkturprogrammen die Nachhaltigkeit zu beachten…“. Die Vorstellung, das Virus geht irgendwann weg und wir machen weiter wie bisher, führt „In die Sackgasse“, so die treffende Überschrift des Kommentars.

Aber was lese ich dann in der Garten-Serie? Genau das Gegenteil! „Was schmückt den heimischen Garten mehr als ein saftig grüner und dichter Rasen?“, wird da gefragt, und was man gegen Wildkräuter unternehme. Gut düngen und wässern wird empfohlen.

Das dritte Trockenjahr in Folge steht uns möglicherweise bevor, die Wälder besonders in Südhessen sterben großflächig ab. Der EUGH hat Deutschland verklagt wegen zu viel Nitrat im Grundwasser. Die Artenvielfalt befindet sich im freien Fall. So viel zum Hintergrund.

Ich will keineswegs behaupten, dass der private Rasen oder Garten daran schuld wäre. Aber an der Stelle hätte ich mir eine Empfehlung gewünscht, wie man im eigenen Garten eine artenreiche und pflegeleichte Fläche anlegt, die in Notzeiten auch mal ohne Bewässerung auskommen kann. Ganz im Sinne Ihres Kommentators!

Gerhard Eppler

Heppenheim

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