Leserbrief

Schwanheim

Anlieger werden in mehrfacher Hinsicht belastet

„Als einzige Option bleibt die Einbahnstraßen“, BA vom 3. März

Meine Meinung ist: Auch wenn sich alle feiern, die der Regelung zugestimmt haben, es ist für die Anlieger beider Straßen Junkergarten und Am Falltor in Schwanheim keine zufriedenstellende Option. Denn alle werden durch diese Option gleich in mehrfacher Hinsicht belastet.

Finanziell: Für die einen steht fest, sie werden bei dieser grundhaften Erneuerung mit 25 Prozent an den Gesamtkosten herangezogen. Die Anlieger der anderen Straße wissen noch nicht genau, wie man sie belasten wird. Denn eine rechtsverbindliche Zusage von der Stadt Bensheim gibt es derzeit nicht.

Schadstoffe: Die Belastung durch Schadstoffe, die durch den Verkehr entstehen, sind in Schwanheim kein Thema. An anderer Stelle in Bensheim schon. Eine Tatsache ist auch, dass in Zukunft hauptsächlich in Fehlheim gebaut wird. Ebenso wie in der Vergangenheit. Der Durchgangsverkehr wird sich weiter erhöhen. Ist das eigentlich auf Dauer zumutbar?

Einziger Gewinner bei dieser Maßnahme – Option – Regelung ist die Stadtverwaltung. Sie verlegt eine für alle Beteiligten verträgliche Regelung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag und alles ist gut. Wie oben schon erwähnt, die Kosten für die grundhafte Erneuerung zahlen die Anlieger der beiden Straßen. Das nennt man „demokratisch“ oder auch „bürgernah“. Auf welchem Stern lebe ich denn?

Ilse Heil

Bensheim

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