Leserbrief

Meerbachsportplatz

„Anwohner sind an diesem Elend selbst schuld“

Anwohner befürchten Parkplatz-Chaos, BA vom 2. Juni

Wie ich zu meinem Erstaunen lesen musste, regt sich jeder über die Parkplatzsituation im Viertel rund um den Meerbachsportplatz auf. Ich könnte mir vorstellen, dass das Gros dieser Anwohner selbst an diesem Elend schuld ist. So wie ich das beurteilen kann, hat fast jeder der Anwohner mindestens zwei Autos.

Diese wiederum werden aus Bequemlichkeit auf der Straße abgestellt, da es leichter ist, direkt zu starten und nicht erst noch die Garage zu öffnen. Bei den meisten Häusern sind große Einfahrten und Garagen vorhanden. Diese aber werden zeckentfremdet, indem sie vollgestopft sind mit Tischtennisplatten, Fahrrädern, Kfz-Anhängern und Kinderspielzeug.

Wären diese Leute bereit, ihre Abstellmöglichkeiten zu nutzen, so hätten andere Verkehrsteilnehmer auch keine Parkprobleme. Gerade hier denke ich an die jungen Leute, die im Heilig-Geist-Hospital arbeiten und in der Gegend parken. Sollen die eventuell auch noch – trotz ihres schlechten Verdienstes – Gebühren für Parkhäuser bezahlen?

Ordnungsamt soll kontrollieren

Gelegentlich fährt sogar mal das Ordnungsamt die Gegend ab. In den seltensten Fällen aber werden „Tickets“verteilt, obwohl Kurven zugeparkt sind oder gegen die Fahrtrichtung geparkt wird.

Mein Vorschlag wäre, alle Kfz-und Hausbesitzer zu kontrollieren und Ordnungsgelder – wegen Zweckentfremdung der Abstellmöglichkeiten – zu verhängen.

Die Stadtverwaltung sollte sich mal darüber Gedanken machen und etwas unternehmen. Es wäre doch eine weitere Möglichkeit, den „Stadtsäckel“aufzubessern.

Erwin Fesenmeyer

Bensheim

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