Leserbrief

Pandemie

Aufklären und den Menschen die Angst nehmen

„Das achte Corona-Todesopfer und 40 Neuinfektionen im Kreis“, BA vom Dienstag, 27. Oktober

Liest man sich den Artikel dann genau durch, stellt man fest, dass der Verstorbene ein gesegnetes Alter von 90 Jahren erreicht hat. Da stellt man sich schon die Frage: Darf man in Deutschland überhaupt noch sterben, auch wenn man 90 ist? Ist er wirklich an Corona gestorben oder gar mit? Waren vielleicht die vielen Vorerkrankungen daran Schuld, die man in diesem Alter hat?

Liest man dann weiter, heißt es: „40 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle gemeldet“. Das ist irreführend und setzt die Menschen weiter in Angst und Panik. Diese 40 Menschen sind PCR-positiv Getestete, und das sagt noch lange nichts über eine Infektion aus. Wäre es für unser aller Gesundheit nicht besser, aufzuklären und den Menschen die Angst zu nehmen?

Wir müssen lernen, mit diesem Virus zu leben. Die Menschen, die einen besonderen Schutz brauchen, sollen ihn auch bekommen. Doch alles muss verhältnismäßig sein. Hier wird nur noch verordnet ohne Evidenz und ohne Parlament. Nicht das Virus macht die Menschen mittlerweile krank, sondern die ganzen Verordnungen und Maßnahmen. Und unseren Politikern ist es egal, welcher weiterer Schaden durch die Aufrechterhaltung der Pandemie noch entstehen wird. Hier wird nämlich nicht die Bevölkerung vor einer Pandemie geschützt. Hier schützt sich eine Regierung vor den Konsequenzen der eigenen Fehler – auf Kosten der Bevölkerung. Es kostet sie ihre Lebenswerke, ihre Häuser, ihre privaten Beziehungen, ihre gesunde Psyche, ihre körperliche Gesundheit und die ihrer Kinder.

Petra Merk

Bensheim

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