Leserbrief

Gesundheitsversorgung

Aus den Grippewellen keine Schlüsse gezogen

Corona-Pandemie:

Corona-Viren gibt es schon lange, sie machen im Virensortiment, das versucht, unsere Körper permanent zu schädigen, bis zu 15 Prozent aus. Und wie alle Viren sind auch diese clever: Sobald sie auf Abwehr(kräfte) stoßen, verändern sie sich und greifen in neuem Gewand an. Und dann brauchen wir ein intaktes Immunsystem, das sich dieser neuen Angriffe erwehren kann.

Dass Corona (Covid-19) in diesem Jahr so im Gespräch ist, liegt daran, dass ausschließlich darauf geprüft / getestet wird und die übrigen „Schädlinge“ im Hintergrund bleiben. Je mehr nun getestet wird, umso höher ist mathematisch natürlich auch die Zahl der Infizierten. Warum umfangreiche Tests in den Vorjahren bei schlimmen Pandemien und Grippewellen ausgeblieben sind, beziehungsweise nur in reduziertem Umfang erfolgten, ist eine der offenen Fragen.

Ebenso wie daraus politisch keine Folgen gezogen wurden und viele medizinische Einrichtungen – Krankenhäuser, Praxen, Alten-/Pflegeheime – nicht einmal eine Grundausrüstung an Desinfektionsmitteln oder Masken haben.

Wann gibt es endlich digitalisierte Klassenzimmer, um den notwendigen Schulunterricht der Kinder fortsetzen zu können? Wie wird für den kommenden Winter vorgebeugt, wenn die nächste Welle kommen wird? Fühlen sich die Bürger dann erneut so verwundbar wie heute und lassen sich zu Hamsterkäufen von Hygieneartikeln hinreißen?

Die Natur romantisch als das einzig Gute zu verklären, ist das Eine, das Andere ist, zu erkennen, dass es auf der Erde nichts Brutaleres als um den Kampf ums Überleben geht. Auch die Viren sind Kleinstlebewesen und keine Außerirdischen.

Gerd Rudolf

Lindenfels

Info: Leserbrief-Richtlinien unter bergstraesser-anzeiger.de/ leserbriefe

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