Leserbrief

Weiherhaus

Das Stadion muss für Radfahrer geöffnet bleiben

Das Weiherhausstadion bekommt Drehkreuze, um Radfahrer davon abzuhalten, hindurch zu fahren. Aber warum? Eine fahrradfreundliche Stadt sieht meines Erachtens anders aus. Ich erinnere mich noch an meine Kindheit, wir sind fast täglich durch das Weiherhausstadion gefahren, um zum THW zu kommen, die Sportfläche zu nutzen oder um zur TSV zu kommen.

Berliner Ring ist zu gefährlich

Der Weg am Berliner Ring war uns damals zu gefährlich und genau das ist er heute noch. Was insbesondere der Tod der jungen Fahrradfahrerin im vergangenen Jahr beim Queren des Berliner Rings gezeigt hat.

Das gleiche Problem haben dann alle bei der Rückfahrt in die Kernstadt. Auch da ist der Berliner Ring zu queren, wenn man nicht auf der linken und falschen Seite des Berliner Rings fährt. Dies gilt es zu vermeiden und daher ist das Stadion für Radfahrende offen zu halten.

Es ist unfassbar, dass Kinder und Jugendliche an einer viel befahrenen Hauptverkehrsstraße, auf einem Fahrradweg, der den heutigen DIN-Verordnungen überhaupt nicht mehr entspricht, fahren müssen, wenn es alternativ einen sicheren Weg durch das Weiherhausstadion gibt.

Ein anderer Aspekt ist, wie familienfreundlich ist ein solches Drehkreuz? Kommen Eltern mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer gut durch das Drehkreuz? Das Stadion ist auch Naherholungspark für die umliegenden Wohngebiete und wird von Alt und Jung besucht.

Um Vandalismusschäden zu verhindert reicht es, das Stadion tagsüber für jeden geöffnet zu lassen und nachts komplett zu schließen, da der meiste Vandalismus nachts stattfindet und nicht von den Radfahrenden ausgeht.

Kira Knapp

Bensheim

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