Leserbrief

Lebensmittel

Die Verbraucher haben es in der Hand, wo sie kaufen

„Es beginnt an der Theke“, BA vom Freitag, 26. Juni

Wie kann man Tiere – auch Geschöpfe, wie wir Menschen – nur in verachtenswerter Weise schnellstmöglich und zum Teil mit Hilfe von Medikamenten aufziehen? Es geht weiter zu Schlachthöfen, von denen wir spätestens jetzt offensichtlich wissen, dass dort auch Menschen unwürdig behandelt werden. Muss wirklich alles billig sein?

Es gibt Alternativen

Der Hinweis von Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dass Fleisch dann teurer wird – ja, das stimmt. Aber es muss von Grund auf neu angefangen und ständig überprüft werden, inklusive Listen mit verabreichten Medikamenten und unbelastetem Futter. Zu unterstützen ist Bio-Landwirtschaft, dort achtet man auf Natur, Tier und Mensch.

Täglich Fleisch zu Niedrigpreisen? Es gibt Alternativen:

Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen und Co.) sowie Getreide.

Die meisten Nahrungsmittel möglichst aus der Umgebung beschaffen.

Verbot der jetzigen Massentierproduktion.

Zurück zur Theke: Wir Verbraucher haben es tatsächlich in der Hand, was und wo wir kaufen.

Gisela Shariff

Bensheim

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