Leserbrief

Erschossene Hunde

Ein Abschuss muss das allerletzte Mittel sein

Den Abschuss von zwei streunenden Hunden im Naherholungsgebiet sollte man nicht ohne den Blick auf den Jagdschutz verurteilen. Natürlich ist es im Sinne des Tierschutzes, dass das Hetzen von Wild durch Hunde unterbunden wird. Da ist sowohl der Hundebesitzer als auch der Jagdpächter in der Pflicht. Ein Abschuss von Hunden oder Katzen muss das allerletzte Mittel bleiben – vielleicht hätte in diesem Fall auch ein Warnschuss genügt.

Hätte ein Warnschuss genügt?

Darüber hinaus hätte der Jagdpächter den Abschuss der Hunde (Sachbeschädigung) bei der Polizei anzeigen müssen, das hätte den Hundehaltern womöglich die lange Suche erspart. Das Entsorgen der erschossenen Hunde im Gebüsch ist überdies pietätlos und wirft letztendlich auch ein sehr schlechtes Licht auf alle Jäger.

Christian Scheer

Auerbach

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