Leserbrief

Marktplatz

Eingrenzung diskreditiert die Bürger

Das diskreditiert alle Bürger, die sich eingebracht haben“, BA vom 25. Mai

Die Erste Stadträtin Nicole Rauber-Jung sagt im BA, dass durch die Verlautbarungen der „Bürgerinitiative Marktplatz besser beleben“ sich die Bürger diskreditiert fühlen müssen, die sich am Bürgerbeteiligungsprozess für die Marktplatzgestaltung beteiligt haben.

Das Gegenteil ist der Fall. Sie diskreditieren viele Bensheimer durch die Eingrenzung im städtebaulichen Wettbewerb. Als Teilnehmerin im Bürgerbeteiligungsprozess habe ich erneut ein Schreiben wegen der Besetzung des Preisgerichts im Losverfahren erhalten.

Aus folgenden Gründen sagte ich ab: Der Bürgerbeteiligungsprozess wurde so gesteuerte, dass nur eine einstöckige Bebauung kommen kann. Dafür habe ich mich nicht engagiert. Eine knappe Hälfte der Teilnehmer war für eine zweistöckige Bebauung. Eine Abstimmung für eine Nicht-Bebauung wurde nicht zugelassen. So stelle ich mir keine Bürgerbeteiligung vor.

Ich bin dafür, dass im städtebaulichen Wettbewerb alle drei Varianten des Bürgerbeteiligungsprozesses dargestellt werden. Auf einer Bürgerversammlung sollen alle drei Varianten vorgestellt werden. Wir sind alle mündig genug, unser eigenes Urteil zu fällen.

Gundi Wagner

Bensheim

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