Leserbrief

Badesee

Erhöhung der Eintrittspreise trifft Familien hart

Ich freue mich, dass die GGEW AG den Badesee für uns Schwimmer wieder zugänglich gemacht hat und genieße meine täglich Schwimmrunde, die mir aus gesundheitlichen Gründen sehr hilft.

Mein Dankeschön gilt an dieser Stelle den Mitarbeitern vor Ort, die die gesamte Anlage pflegen und mit viel Geduld und sehr freundlich alle Fragen und Anliegen der Besucher beantworten – immer und nicht nur in Corona-Zeiten.

Kinder zahlen 66 Prozent mehr

Die GGEW als Energie-Dienstleister gehört vermutlich nicht zu den Verlierern in dieser Krise. Die Management-Entscheidung in der aktuellen Rezession die Eintrittsgelder zum Badesee zu erhöhen – für Kinder um 66 Prozent! – lässt sich auch nicht mit den viel zu spät entwickelten Hygieneplänen begründen.

Zumal der Aufwand am Badesee überschaubar ist: Hinweisschilder auf die Abstandsregeln, schnell gesprühte Abstandsstreifen am Boden des Eingangs und der sanitären Anlagen, ein Besucherzähler in Ampelform.

Besonders bitter in Corona-Krise

Persönlich habe ich aufgrund meiner Lebenssituation mit der Erhöhung kein Problem, aber manch privater Haushalt mit Kindern verfügt jetzt nur über ein reduziertes Einkommen. Alle, aber besonders die Familien haben durch den Wegfall jeglicher Kinderbetreuung bereits einen hohen Beitrag zur Krisenbewältigung geleistet und nun kommen die Schulferien. Wo ist der Beitrag der GGEW AG?

Übrigens: In Frankfurt haben Kinder bis 14 Jahren in den Erlebnisbädern freien Eintritt.

Martina Ott

Bensheim

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