Leserbrief

Ankunft in Lorsch

„Es braucht keinen Parkplatz-Ost“

Offensichtlich scheint es doch noch Menschen zu geben, die sich kritisch mit der so genannten Parkplatz-Ost-Situation und dem dazugehörigen Umfeld beschäftigen. Das zeigten die vielen unterschiedlichen Artikel in dieser Zeitung aus der Vergangenheit, aber auch die aussagekräftigen und fundierten Leserbriefe der letzten Monate.

Und auch der jüngste Leserbrief (am 4. Juni erschienen unter der Überschrift „Am Karolingerplatz wäre für Gäste und Busfahrer alles da“) setzt sich damit sehr konstruktiv und lösungsorientiert auseinander. Er nennt den Karolingerplatz als ideale Anlaufstelle, von dem aus sich „die Kulturachse über die Tabakscheuer, Kloster Altenmünster, Lauresham, Klostergelände mit Zehntscheune, Tabakmuseum“ bequem erkunden lässt.

Steuergelder verschwenden?

Steuergelder, die für ein Projekt genutzt werden sollen, um die fragwürdige Logik eines Gesamtkonzeptes der Investition in die Welterbestätte zu vervollständigen, sind pure Verschwendung. Wollen wir das wirklich – oder müssen wir uns nun doch endlich einmal fragen, ob bei der Gesamtplanung nicht doch auch Denkfehler gemacht wurden, die an der Realität vorbei gehen.

Wir sollten den Karolinger-Platz auch 2015 für einen möglichen Run nutzen können, hieß es einst. Das gilt auch noch drei Jahre später. Die Klostermauer würde damit sicher nicht verschandelt und in ein unansehnliches, der Würde der Welterbestätte nicht angepasstes, Gebiet verwandelt.

Insofern ist festzustellen: Es braucht keinen Parkplatz-Ost – und wer das so genannte BIZ, das Besucher-Informations-Zentrum nutzen will, der möge es benutzen.

Klaus Straub

Einhausen

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