Leserbrief

Weschnitz-Steg

Geld spielt offenbar kaum noch eine Rolle

Mit Interesse habe ich den Bericht über das Vorhaben gelesen, einen neuen Weschnitz-Steg zu bauen. Es erstaunt schon, dass die Politik aus Fehlern der Vergangenheit keine Schlüsse zieht. Ich denke dabei an die Maut-Affäre von Minister Scheuer, dass Vorhaben in Angriff genommen und beschlossen werden, obwohl noch keine Kostenzusage erfolgt ist (wobei es sich ja ebenfalls um Steuergelder handelt).

Auch wurde keine Aussage dazu getroffen, was mit der Versorgungsleitung zwischen den beiden Ortsteilen geschieht, die neben dem jetzigen Steg verläuft. Sollen auch hier Umbauarbeiten erfolgen oder bleibt dieser Strang als „Rohrleitung“ allein bestehen? Ist die Preisangabe von 287 000 Euro für den Steg komplett, oder werden diese Kosten noch draufgeschlagen?

Auch ein Abriss des alten Steges kostet, neue Zufahrtwege sind erforderlich. Ist das alles im Preis enthalten? Bei dem Vorschlag einer Holzkonstruktion erinnere ich nur an die Holzbrücke gegenüber der großen Teilung, die weder gepflegt noch gewartet und nach relativ „kurzer“ Lebensdauer wieder abgerissen wurde.

Geld spielt offenbar kaum noch eine Rolle. Wenn der alte Steg unbefahrbar wäre, würde ich die Eile ja verstehen, aber so wie es sich jetzt darstellt, ist die Notwendigkeit eines schnellen Handelns nicht erkennbar.

Helmut Renner

Einhausen

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