Leserbrief

Straßenbauarbeiten

Gemeinde sollte für den Gehweg Geld bekommen

Sperrung der L 3098 bei Beedenkirchen, BA vom 6. Juli

Innerhalb von Wurzelbach soll der Bürgersteig auf der einen Seite, wo Schulkinder laufen, nicht befestigt und fußgängergerecht ausgebaut werden. Zur Zeit wächst hohes Gras auf diesem Streifen. Äste und sonstige Gewächse ragen in den schmalen Gehweg neben der Straße.

Eine Anfrage an das Ausbaukomitee, das vor zwei Wochen mit etwa zehn Personen die Straße in Augenschein nahm, ergab: Für den Ausbau des Bürgersteigs ist die Gemeinde zuständig.

Bei Landstraßen mit hohem Verkehrsaufkommen sind die Bürgersteige Gemeindesache – leider. Einer Gemeinde wie Lautertal, die hoch verschuldet ist, müsste doch solch ein Bürgersteig zum größten Teil von Land oder Bund bezuschusst werden. Man muss schon weit fahren, bis man einen Gehweg innerhalb eines Ortes findet, der nicht begehbar ist.

Das gibt es in den Alpen nicht

Einen Gehweg nach Beedenkirchen soll es auch nicht geben. Im Anschluss an den vorhandenen Bürgersteig auf der anderen Straßenseite in Wurzelbach bis an den Friedhof sind dies etwa 600 Meter Strecke. Auch die Landstraße zwischen Beedenkirchen und Reichenbach ist zu schmal. Die Leitplanken stehen zu nahe an der Fahrbahn. Kein Platz für Fußgänger und Radfahrer.

Eine derartig schmale Fahrbahn, bei Straßen gleichen Ranges, gibt es in den Alpen in Bayern nicht.

Peter Weber

Wurzelbach

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel