Leserbrief

Bürgerentscheid

Gibt es eine umsetzbare Entscheidung?

Bringt der Bürgerentscheid am 17. Januar 2021 zum Gestaltungswettbewerb für den Marktplatz den überfälligen Durchbruch? Wird hier eine umsetzbare Entscheidung zu erwarten sein? Ist jedem Entscheidungsträger klar, wie hier zum Beispiel fünf Möglichkeiten aussehen könnten?

1. Keine Bebauung

2. Keine Bebauung mit Freitreppe

3. Eingeschossig mit Flachdachterrasse bis Kirchenportal und Extrablatt

4. Eingeschossig mit Arkaden für diverse Bistros oder Extrablatt mit Zugang zur Flachdachterrasse bis Kirchenportal

5. Zweigeschossig mit mittigem Wintergarten für den obligatorischen Durch- oder Schorschblick.

Ich wünsche allen, die an dem Bürgerentscheid teilnehmen, den richtigen Durch- und Schorschblick. Nicht, dass durch kompetente Kurzsicht die Weitsicht zu kurz kommt.

Oder dass das Vorhaben durch vorgegebene Scheuklappen, das Projekt durch die eingeschränkten Sichtzonen zum Bröckeln kommt und wie der Ab- und Umriss des Bürgerhauses oder der undurchsichtige Abriss des Hauses am Markt sowie der nebelumwobene Abriss der Sparkasse, Umzüge und Erhalt der Villa, die überhaupt nicht in das neu entstehende Umfeld der Sparkasse passt.

Immer neue Hiobsbotschaften

Was soll das nur werden? Immer neue Hiobsbotschaften. Hier ist, wenn überhaupt, der Eingangsbereich erhaltenswert und könnte, wie beim Euler, außen oder sogar innen im Sparkassengebäude Platz finden, wenn es dann sein muss. Aber hier traut sich wohl keiner, den Denkmalschutz zu überzeugen.

Wer hat hier die richtige Blickrichtung für eine klar erkennbare, langlebige vertrauensvolle Sichtweite unserer Innenstadt – und nicht nur den Schorschblick im Auge.

Jürgen Blancke

Auerbach

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