Leserbrief

Erschossene Hunde

Hunde brauchen einen Freiraum zum Spielen

Die fragwürdigen Umstände der beiden am 26. November erschossenen Hunde werden sicher noch zu klären sein. Darum soll es hier nicht gehen. Vielmehr stellt sich die Frage, ob wir einen ständigen Konflikt als gegeben hinnehmen sollen. Nämlich, dass es auf der einen Seite Jäger gibt, die ihr Revier verteidigen, und auf der anderen Seite die immer größer werdende Anzahl der Hundehalter, die ihren Vierbeinern neben einem Gassi-Gang an der Leine auch gefahrlosen Freilauf ermöglichen wollen.

Egal, wie unterschiedlich die Positionen sind: Wenn man sich darauf einigen kann, dass freilaufende Hunde im Wald nichts zu suchen haben, dann muss es doch ein Bedürfnis aller Beteiligten sein, ein Freilaufgehege für Hunde zu erschaffen. Nur in einem solchen Freiraum ist konfliktfreies Spielen und Toben möglich. Andere Länder sind da gute Vorbilder.

Oder sollen die Hunde weiterhin solch einer Gefahr ausgesetzt bleiben? Diese Tat hat große Traurigkeit über die Familien der Hundebesitzer gebracht, damit müssen sie sich jetzt auseinandersetzen. Aber ihr Tod sollte nicht sinnlos bleiben. Alle, die ein Herz für Hunde haben, sollten sich aufgerufen fühlen, nachzudenken, was sie selbst tun können, um ein solches Projekt zu ermöglichen.

Marion Machalowski

Bensheim

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